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Wie erkennt man defekte Stoßdämpfer?

Leser fragen – Experten antworten

Der Zustand von Stoßdämpfern verändert sich schleichend. Probleme sind daher schwer zu erkennen.

Frage: Woran erkenne ich, dass meine Stoßdämpfer nicht mehr in Ordnung sind?

Antwort von Hans-Georg Marmit, Kraftfahrzeugexperte der KÜS: Defekte Stoßdämpfer zählen zu den häufigsten unentdeckten Mängeln bei Autos. Experten schätzen, dass rund jedes siebte Fahrzeug betroffen ist. Genaue Daten gibt es nicht, da die Dämpfer bei der Hauptuntersuchung lediglich einer Sichtprüfung unterzogen werden müssen. Viele Schäden sind so aber gar nicht zu erkennen.

Dabei können fehlerhafte Stoßdämpfer sehr gefährlich sein. Die Fahrwerksteile sind dafür zuständig, dass die Räder ständigen Kontakt zur Straße halten. Arbeiten sie nicht mehr korrekt, kann das zu schwammigem Fahrverhalten und im Extremfall zum Ausbrechen des Fahrzeugs und zu schweren Unfällen führen. Regelmäßige Prüfungen sind daher angesagt, in der Regel alle 20.000 Kilometer oder im Rahmen der Inspektion.

Aber auch der Fahrer selbst kann den Zustand der Dämpfer prüfen. Am leichtesten durchzuführen ist der Wipptest. Dabei wird der Kotflügel mit der Hand heruntergedrückt und wieder losgelassen. Schwingt die Karosserie stark nach, ist der Dämpfer zu schwach. Allerdings funktioniert das bei neueren Modellen nur bedingt; da moderne Autos sehr schwer sind, sind die Federn besonders hart, der Einfluss der Dämpfer ist da nur noch schwach spürbar. Weitere Hinweise auf Probleme sind deutliche Ölspuren am Dämpfer selbst sowie ein unregelmäßig abgefahrenes Reifenprofil.

Zu erkennen geben sich Defekte auch über Veränderungen bei der Straßenlage des Fahrzeugs. So sind ein schwammiges Fahrgefühl und ein starkes Poltern auf unebenem Untergrund oder bei Kurvenfahrten ein Warnsignal. Da Dämpfer aber schleichend ihren Geist aufgeben, bemerkt der Fahrer die langsame Änderung des Fahrverhaltens häufig gar nicht.

© Spot Press Services GmbH, Freitag, 15.02.2013
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