DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR

 

Dienstag, 30.09.2014

Suchformular
 
 

Lieber Leser, bitte aktivieren sie Cookies, um in den vollen Genuss unseres Angebotes zu kommen.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden

Ab durch die Mitte

Fahrbericht: Mitsubishi Space Star

Von Elfriede Munsch/SP-X

Einen Schönheitspreis gewinnt er wohl eher nicht, aber als Top-Modell tritt der neue Space Star ohnehin nicht an. Der Kleinwagen will mit gutem Platzgefühl, sparsamen Motoren sowie mit Mut zur Farbe überzeugen.

Der Kleinwagen steht ab Mitte April bei den deutschen Händlern

© Mitsubishi

Der Neuzugang rollt in Thailand von den Montagebändern

© Mitsubishi

Auffällig ist der zunächst der beherzte Griff in die bunte Farbenwelt der Karosserielacke

© Mitsubishi

Hinsichtlich seiner Sicherheitsausstattung hält der Space Star einen ordentlichen Standard ein

© Mitsubishi

Sechs Airbags, ESP auch Tagfahrlicht gehören zum Serienumfang

© Mitsubishi

Wie in dieser Klasse üblich, ist die Basisversion aber eher etwas für Puristen

© Mitsubishi

Kurz geraten, aber nicht zu kurz gekommen - so könnte man den neuen Mitsubishi Space Star in wenigen Worten knapp charakterisieren. Der Kleinwagen steht ab Mitte April bei den deutschen Händlern. Der ausschließlich als Fünftürer erhältliche, 3,71 Meter von Stoßstange zu Stoßstange messende Fronttriebler ist rund 25 kürzer als der Colt, den er nun als Einstiegsvariante bei Mitsubishi ablöst. Der Neuzugang rollt in Thailand von den Montagebändern und wird hier zu Lande ab rund 9.700 Euro angeboten werden.

Auffällig ist der zunächst der beherzte Griff in die bunte Farbenwelt der Karosserielacke. Was dem als Weltauto konzipierten und sehr konventionell gezeichneten Fahrzeug an Designermut abgeht, dürfte ein giftgrüner, ein intensivblauer oder weinroter Farbton ein wenig ausgleichen helfen. Da der Fronttriebler in möglichst vielen Ländern - wenn schon nicht auf freudige Zustimmung, so zumindest nicht auf vehemente Ablehnung stoßen soll - wurde dem Kleinen ein Allerweltsdesign verpasst. Es mischen sich Stilelemente von Toyota Yaris, Opel Corsa, Nissan Micra und vom Mitsubishi Colt. So richtig begeistert das Blechkleid nicht, wirklich hässlich ist es aber auch nicht. Immerhin ist es windschlüpfrig. Mitsubishi gibt einen cW-Wert von 0,27 an, sehr gut für einen Kleinwagen.

Was bei einem Fahrzeug dieser Längen- und Preisklasse wirklich zählt, sind die inneren Werte. Hinsichtlich seiner Sicherheitsausstattung hält der Space Star einen ordentlichen Standard ein. Sechs Airbags, ESP auch Tagfahrlicht gehören zum Serienumfang. Wie in dieser Klasse üblich, ist die Basisversion aber eher etwas für Puristen, die mit dem Wort Komfort nur wenig anfangen können. Klimaanlage, Radio oder ein Drehzahlmesser sind nicht vorhanden, der Fahrersitz lässt sich auch nicht in der Höhe verstellen, eine Gepäckraumabdeckung fehlt ebenfalls. Ab der zweiten, Light genannten Ausstattungslinie legt aber der Kleine nach, hat die oben genannten Features an Bord und bietet zudem auch für die hinteren Plätze Kopfstützen. In den zwei höheren Niveaus (shine, shine+) sind Klimaautomatik, elektrisch verstellbare Außenspiegel, elektrische vordere und hintere Fensterheber sowie einen Start-Stopp-Automatik Standard, in der Topversion kommen unter anderem ein Navigationssystem, Bluetooth und Leder dazu. Mitsubishis Neuzugang lässt sich jedoch nicht unbegrenzt aufrüsten. Außer Leichtmetallfelgen und Metallicfarben stehen keine Extras auf der Optionsliste. Highend-Musikanlagen oder Fahrerassistenzsysteme sind nicht erhältlich.

Extra-Wohlfühlpunkte sammelt der Space Star nicht durch sein Interieur. Positiv kann man vermerken, dass das Innenleben schnörkellos, übersichtlich und funktionell gestaltet wurde. Die Auflagen der Sitze könnten indes länger sein; der Einsatz von Hartplastik wird durch klavieroptikähnliche Applikationen nicht wirklich kaschiert. Die 60:40 geteilte Rückbank (Serie) lässt sich zwar umlegen, aber der Gepäckraumboden weist eine unpraktische Stufe auf. So ist das bis zu 912 Liter fassende Gepäckteil nur schlecht zum Beladen vom sperrigen Gut nutzbar. In der Grundstellung fasst es 235 Liter. Das Platzangebot für die Insassen ist indes nicht übel. Selbst im Fond sitzen zumindest zwei Erwachsene mit ein wenig Kooperationssinn der Vorderleute recht ordentlich.

  • via Facebook teilen
  • Drucken
  • Senden
 

Umfrage

Was halten Sie von der geplanten Pkw-Maut?

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt stellt am heutigen Montag sein Konzept für die umstrittene Pkw-Maut vor. Wie vorab bekannt wurde, plant der CSU-Politiker eine Vignette für das gesamte deutsche Straßennetz in Form einer Infrastrukturabgabe.

Bericht unter morgenweb.de/politik

Indian Roadmaster - Luxus für die Langstrecke

Indian Roadmaster - Luxus für die Langstrecke

Wer besonders bequem auf zwei Rädern unterwegs sein will, muss nicht immer die Honda Goldwing oder die Harley Electra Glide wählen. Auch der Traditionshersteller Indian hat ein frisches Modell im Programm. [mehr]

Automobil-Geschichte

Wissenstest Wie gut kennen Sie Bertha Benz?

Mit einer "Langstreckenfahrt" machte die Ehefrau von Carl Benz das Auto berühmt - vor mehr als 100 Jahren. Was wissen Sie über die Pionierin?

 
TICKER

Kontakt zur Auto-Redaktion

Klaus Neumann

Tel. 0621/392 1325

Fax 0621/392 1643

Stephan Eisner

Tel. 0621/392 1390

Fax 0621/392 1643

Sekretariat

Tel. 0621/392 1324

Fax 0621/392 1643

Sie erreichen die Redaktion  in der Zeit von 10 bis 18 Uhr.

Facebook Fans des Mannheimer Morgen

Newsletter

Die "Morgenweb"-Redaktion hält Sie auf dem Laufenden - am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse ein:

Weitere Newsletter

 

DAS NACHRICHTENPORTAL RHEIN-NECKAR