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Donnerstag, 02.10.2014

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Digitale Lockstoffe (Langfassung)

Multimedia in Kleinwagen

Das internetfähige Auto war bisher eine Domäne der Oberklasse. Nun lassen sich auch immer mehr kleinere Fahrzeuge ans Datennetz andocken. Nicht zuletzt auch, weil die heftig umworbene junge Käuferschaft unterwegs nicht mehr offline sein will.

Im flotten Winzling Up debütiert das portable Infotainment- und Navigationssystem Maps and More

© VW

Die Ingolstädter bündeln ihre mobilen Online-Dienste unter dem Namen Audi connect

© Audi

Auch der Opel Adam gibt sich digitalaffin

© Opel

Opel nennt sein System Intellilink

© Opel

Auch der Twingo hat sich für die Netzgemeinde fit gemacht

© Renault

Als Steve Jobs noch lebte, machte immer wieder das Gerücht von einem geplanten iCar die Runde. Wegen eines Smartphones mit angeschlossenem Motor muss man aber vorerst wohl nicht stundenlang vor einem Apple-Laden anstehen. Und doch ist die Vision des Firmengründers der Realität ein gutes Stück näher gerückt. Schließlich spielt gerade das iPhone in der neuen mobilen Multimediawelt gegenüber den Konkurrenten mit Googles Betriebssystem Android oft genug die Rolle des bevorzugten Vermittlers zwischen Auto und vernetzter Welt.

Infotainmentsysteme aller Art sowie Angebote, im Auto mit dem Internet verbunden zu sein, zählen längst zum festen Ausstattungskatalog der Marken. Ein aktueller Blick in die Sonderausstattungen selbst von Kleinwagen offenbart, dass sie ohne Bluetooth, Freisprecheinrichtung, USB-Schnittstellen oder Internetradio als Option nicht mehr auszukommen scheinen. Vor wenigen Jahren noch ein Privileg der gehobenen Baureihen, locken diese Optionen zunehmend auch bei den kleinen City-Flitzern. Schließlich will deren umworbene junge Käuferschaft unterwegs nicht länger auf das Internet verzichten müssen, wie eine internationale Umfrage des Elektronik-Zulieferers Johnson Controls 2012 unter jungen Leuten ergab.

Laut Branchenverband Bitkom greifen inzwischen über 40 Millionen Deutsche zum Smartphone und jeder Achte nutzt schon einen Tabletcomputer - Tendenz rasant steigend. Eine brisante Entwicklung, auf die Hersteller klassischer Mobilität mit attraktiven Einbindungen der virtuellen Welt ins Cockpit reagieren müssen. Gleichzeitig muss sich die Industrie an die schnelleren Aktualisierungszyklen der IT-Branche anpassen. Zunehmend agieren in diesem Neuland Applikationen als digitaler Beifahrer, die man direkt vom Autohersteller oder von den Smartphone-Plattformen downloaden kann. Bei Audi gibt es zum Beispiel für den A1 die eKurzinfo, eine Bedienungsanleitung, die aus Apples App Store heruntergeladen werden kann. Ford ging noch einen Schritt weiter und kündigte an, externen Software-Entwicklern den Zugang zu den einst gehüteten Schnittstellen des hauseigenen Konnektivitätssystems Sync zu eröffnen. Die BMW Group wiederum bietet inzwischen als erster Hersteller einen LTE Hotspot an. Dieser jüngste Mobilfunkstandard (Long Term Evolution) steckt zwar noch im Aufbau, aber im Auto überböte die Übertragungsgeschwindigkeit (bis zu 300 Megabit pro Sekunde) bereits jetzt locker das schnelle WLAN zuhause.

Wie die Hersteller gerade auf dem umkämpften Markt der Kleinwagen mit diesen Entwicklungen umgehen, belegt beispielsweise der neue Adam von Opel. Die krisengeplagte Marke schickt einen pfiffigen Benjamin auf den Laufsteg, der sich für nur 300 Euro Aufpreis in ein internetfähiges Datenmobil verwandelt. Das optionale Multimedia-Infotainmentsystem IntelliLink bietet einen 7-Zoll-Touchscreen auf den ausgewählte Smartphone-Inhalte ebenso übertragen werden können wie eigene Fotos und Filme. Über Bluetooth, USB oder Aux-In-Buchse, die ebenfalls zum Lieferumfang gehören, lassen sich auch mehrere MP3-Player, iPods und Tabletcomputer mit dem System verbinden, Freisprecheinrichtung inklusive. Wer sich aus dem jeweiligen App-Angebot Stitcher und BringGo herunterlädt, kann Podcasts und Internetradio hören, beziehungsweise sich auch noch vom Handy aus via Display navigieren lassen. Das Multimediasystem IntelliLink kann aber erst ab der Ausstattungslinie Jam (13.400 Euro) bestellt werden.

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