Premiere

Premiere Großveranstaltung 2019 erstmals an der Bergstraße

Landesturnfest in Heppenheim und Bensheim

Bergstraße.Sport verbindet: Gemeinsam werden Bensheim und Heppenheim Austragungsorte des Hessischen Landesturnfestes 2019. Dabei wissen sie den Kreis Bergstraße an ihrer Seite. Bei einer Pressekonferenz im Landratsamt haben gestern Landrat Christian Engelhardt, die Bürgermeister der beiden Städte sowie hochrangige Vertreter des Hessischen Turnverbands und des Turngaus Bergstraße das Projekt vorgestellt.

Erstmals wird die sportliche Großveranstaltung im südlichsten Teil Hessens ausgetragen. Bislang waren die Wettbewerbe - organisiert im Vierjahres-Rhythmus - gewöhnlich in Nord- und Mittelhessen angesiedelt. Einzige Ausnahme war ein Landesturnfest vor vielen Jahren in Darmstadt.

Unisono zeigten sich der Landrat sowie Bensheims Bürgermeister Rolf Richter und sein Heppenheimer Amtskollege Rainer Burelbach erfreut über die Entscheidung des Turnverbands.

Geplanter Termin: 19. bis 23. Juni

Geboten werden bei der Veranstaltung Breitensport und Leistungssport plus großes Rahmenprogramm für Teilnehmer und heimische Bevölkerung. Mindestens 5000 Turner aus 18 Sportarten werden erwartet. Zudem ist von 10 000 bis 15 000 Zuschauern die Rede. Voraussichtlicher Termin für das Turnfest sind die Tage vom 19. bis 23. Juni 2019. In die Region gelockt hat die gute Hallensituation für die Wettkämpfe - darunter Qualifikationen zu Deutschen Meisterschaften - einhergehend mit einem vergleichsweise dichten Angebot an großen Schulen zur Unterbringung der Teilnehmer. Im Alter von zehn Jahren aufwärts werden alle Generationen vertreten sein.

Die Bergstraße und die beiden Städte werden sich als gute Gastgeber präsentieren, da sind sich Landrat und die Bürgermeister einig. Zur Vorbereitung wird es ein Organisationsteam geben, in dem die Städte und der Kreis vertreten sind.

Vorgestellt wurde das Projekt seitens des Hessischen Turnverbands von dessen Vizepräsident Lothar Ohl und dem stellvertretenden Verbandsgeschäftsführer Kalle Zinnkann sowie vom Vorsitzenden des Turngaus Bergstraße Manfred Schweiger und dessen Stellvertreter Boris Held. Rund 400 000 bis 500 000 Euro wird die Veranstaltung kosten. Finanziert wird sie vorrangig über Teilnehmergebühren, Sponsoren und Zuschüsse des Landes. Bensheim und Heppenheim sowie der Kreis müssen, so betonten die Turner-Vertreter, keinen Beitrag zum Budget leisten. Sie sind mit der Bereitstellung der Infrastruktur, gegebenenfalls an einigen Stellen mit Bauhofleistungen dabei.

Lothar Ohl sprach bei der Präsentation mit Blick auf die Breitenwirkung von einem Fest, "das mitten im Leben stattfinden soll". Er nannte es ein "Mitmachevent", das die Austragungsorte "unglaublich mit Leben füllen" werde.

Die Bevölkerung ist zum Mitfeiern eingeladen, das Rahmenprogramm wird vielerlei Gelegenheit dazu bieten. Zum Auftakt gibt es traditionell einen Umzug, der in die offizielle Eröffnungsfestivität mündet. Am Ende steht eine große Abschlussfeier. Und dazwischen gibt es viel Programm. Eine Turnfestmeile kann zum Ort der Begegnung werden, Mitmachangebote für Jedermann zeigen Sport in vielen Facetten. Und auch die Kultur hat ihren Platz. Die Ausgestaltung des Programms sowie die Detailplanung der Wettkämpfe und die Planung der Unterbringung können nun beginnen. Den Startschuss hat der Landeshauptausschuss des Turnverbands gegeben. Der tagte am Wochenende in Alsfeld. Dort hat die Austragung der Großveranstaltung in zwei Jahren im Kreis Bergstraße die Zustimmung aller 65 Delegierten bekommen, was in dieser Deutlichkeit nicht selbstverständlich ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, und für die Infrastruktur an der Bergstraße und die Attraktivität der Region spricht.

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