Kaiserslautern.
Der Drittletzte gegen den Dritten, ein Abstiegskandidat gegen einen Meisterschafts-Aspiranten, die schlechteste Offensive (15 Tore/in zehn von 21 Spielen ohne Torerfolg) gegen die beste Abwehr (12 Gegentreffer), eine schwarze Serie von elf Spielen ohne Sieg gegen eine Serie mit fünf Spielen ohne Niederlage (13 Punkte/10:1 Tore). Die Ausgangspositionen vor dem Heimspiel des 1. FC Kaiserslautern in der Fußballbundesliga (heute, 15.30 Uhr), gegen "Senkrechtstarter" Borussia Mönchengladbach könnten kaum gegensätzlicher sein.
"Wir sind auch im eigenen Stadion nur Außenseiter", macht sich deshalb FCK-Mannschaftskapitän Christian Tiffert nichts vor. Trainer Marco Kurz sieht das wohl genau so und beschränkt sich deshalb auf ein trotziges "Wir wollen trotzdem gewinnen". Der Trainer fordert zudem mit dem Blick zurück auf die desolaten Vorstellungen gegen den 1. FC Köln (0:1) und beim FC Bayern München (0:2) aggressiveres Auftreten.
Tiffert gibt sich vor dem schweren Heimspiel sachlich: "Zugegeben, wir befinden uns im Abstiegskampf, aber wir sind nicht hoffnungslos abgeschlagen. Wir können aus eigener Kraft die Klasse halten." Auch Kurz hält optimistisch am "Prinzip Hoffnung" fest: "Es gibt nie einen Zeitpunkt, um zu resignieren. Gegen Gladbach müssen wir einfach mal unangenehm sein."
Drei Spieler fallen aus: Angreifer Itay Shechter (Muskelprobleme) fehlt ebenso wie Dorge Kouemaha (Rekonvaleszent) und Alexander Bugera (Knochenhautentzündung). rs
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