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Universität: Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) wird 20 Jahre alt:

Entwicklung Europas im Blick

Heiko Brohm

Die Welt war eine andere, damals im Oktober vor 20 Jahren. An der Universität wurde das Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) gegründet, und Europa war noch geteilt durch den Eisernen Vorhang. Der wurde allerdings nur wenige Tage nach der Einweihung des neuen Forschungsinstituts löchrig, die Mauer fiel. Das MZES beschäftigt sich seitdem mit den Entwicklungen auf dem Kontinent. Jetzt feierte die Universität im Rittersaal des Kurfürstlichen Schlosses den 20. Geburtstag des MZES. Es ist heute die größte sozialwissenschaftliche Forschungseinrichtung einer deutschen Universität.

Dementsprechend herzlich fielen die Glückwünsche aus. Prof. Hans-Wolfgang Arndt, Rektor der Universität, Prof. Berthold Rittberger, Dekan der sozialwissenschaftlichen Fakultät, gehörten ebenso zu den Gratulanten wie Oberbürgermeister Peter Kurz. Das Stadtoberhaupt lobte den auch besonders die Bedeutung des MZES für Mannheim als Stadt der Wissenschaft und wies darauf hin, welches Gewicht Europa heute schon für die Kommunen habe.

80 Wissenschaftler beim MZES

Der Direktor des Zentrums für Europäische Sozialforschung, Prof. Bernhard Ebbinghaus, zeichnete im Schnelldurchgang die Geschichte des MZES nach. Entstanden auf den Wunsch von Professoren, die die Konkurrenzfähigkeit der Universität nach dem Weggang eines Kollegen erhöhen wollten, wuchs die Einrichtung kontinuierlich - und zog sich mit seinem Domizil durch die Stadt: Von der Steubenstraße über L 7 bis hin zur unmittelbaren Nachbarschaft zum Schloss in A 5.

Bis heute wuchs das MZES in dieser Zeit auf 80 Wissenschaftler an, es finanziert sich aus Drittmitteln. Im langjährigen Durchschnitt gelinge es dem Haus, zwei Millionen Euro im Jahr einzuwerben, in diesem Jahr seien es bereits fünf Millionen, so Bernhard Ebinghaus.

In seinem Festvortrag ging Prof. Stephan Leibfried aus Bremen der Frage nach, wie sich das Bild vom "Schiff Europa" in den vergangenen Jahren verändert hat. Der EU konstatierte er heute eine "ideenlose Pragmatik" und einen Rückzug auf nationalstaatliches Terrain.

Wie es weitergeht mit Europa, damit beschäftigte sich auch eine Podiumsdiskussion, an der gleich zwei Aushängeschilder des Universität teilnahmen. Neben Prof. Thomas König, Leiter eines der beiden Arbetsbereiche des MZES, auch Franziska Brantner, Lehrbeauftragte an der Uni und Abgeordnete der Grünen im Europaparlament. Zusammen mit Stefan Dallinger, Verbandsdirektor der Region Rhein-Neckar und BASF-Konzernbetriebsratschef Robert Oswald forderten sie eine offene und faktenbasierte Diskussion über Europas Zukunft.

© Mannheimer Morgen, Montag, 09.11.2009

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