Mudau

Kirchenchor "St. Martin" Rück- und Ausblick bei der Jahreshauptversammlung / Fleißige Probenbesucher geehrt

Über Jahre hinweg gewachsene Gemeinschaft

Steinbach.Mit Auftritten, Proben, Ständchen, Kirchengesang und der Teilnahme an Beerdigungen waren die Mitglieder des Kirchenchors "St. Martin" Steinbach im vergangenen Vereinsjahr an 43 Tagen gesanglich unterwegs. Deutlich wurde dies im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Alten Schule. Vorsitzender Alois Landeck bedankte sich nach der Begrüßung bei allen, die den Chor bei der Erfüllung seiner nicht immer leichten Aufgaben unterstützt hatten, besonders dem engagierten Chorleiter Gerd Münch für dessen Zuverlässigkeit und Pflichtbewusstsein.

Man sei der Hauptaufgabe, die kirchlichen Feste und Feiern gesanglich mitzugestalten, in vollem Umfang nachgekommen. Zudem wurde im Rahmen von geselligen Aktivitäten die Kameradschaft gefestigt.

Landeck: "Im Chor werden Leistungen erbracht, die für den Einzelnen mit Arbeit, Anstrengung und einem enormen Zeitaufwand verbunden sind". Weiter erinnerte er an die gesangliche Umrahmung anlässlich der Feierlichkeiten zur Einweihung der Prof.-Albert-Straße und an die Standbewirtung, deren Erlös der Neugestaltung des Dorfplatzes zu Gute kommt.

Als eine über die Jahre hinweg gewachsene Gemeinschaft zählt der Chor aktuell 23 Sänger sowie 45 passive Mitglieder. Trotzdem appellierte der Vorsitzende an alle, sich auch weiterhin verstärkt um neue Mitglieder zu bemühen.

Über die Aktivitäten berichteten im Anschluss detailliert die Schriftführerinnen Christa Herkert und Brunhilde Banschbach. Sie erinnerten an die Mitgestaltungen bei Geburtstagen, Beerdigungen und Jubiläen und auch über den zweitägigen Ausflug an den Bodensee.

Weiter berichteten sie über das Zwiebelkuchenessen, die Mitgestaltung am Volkstrauertag, den Festgottesdienst an Weihnachten, an das Weihnachtsliedersingen im Seniorenheim an Dreikönig, die Winterfeier im Sportheim und an die Liedbeiträge an Ostern zum Hochamt.

Über eine zufriedenstellende Kassenlage berichtete Silvia Schild. Da Heiner Müller und Bernhard Fabrig keine Beanstandungen hatten, erteilten die Mitglieder dem Vorstand auf Antrag von Ortsvorsteher Georg Moser einstimmig Entlastung.

Chorleiter Gerd Münch teilte in seinem Bericht mit, dass er sein Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann und bat um Entlastung. Auf Initiative von Volker Banschbach wurde eine interessierte Chorleiterin gefunden, die in Kürze mit dem Chor eine Probe durchführen möchte.

Außerdem riet Münch, sich weiter um Nachwuchs zu bemühen und betonte, dass sich ein Engagement mit den Schulen in Sachen Chorarbeit positiv auswirken könnte. Er dankte den Aktiven für ihren mustergültigen Probenbesuch und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich dies auch unter einer neuen Chorleitung fortsetzen werde. Anschließend wurden besonders fleißige Mitglieder für ihren Probenbesuch ausgezeichnet. 0 bis 3 Fehltage: Bettina Banschbach, Brunhilde Banschbach, Volker Banschbach, Gertrud Förtig, Christa Herkert, Edeltrud Hofmann, Rosemarie Müller, Renate Schäfer-Münch, Gerhard Münch und Anneliese Trunk; 4 bis 6 Fehltage: Siglinde Ebert, Rosemarie Haibt und Alois Landeck; 7 bis 10 Fehltage Silvia Schild und Otmar Farrenkopf.

Ortsvorsteher Georg Moser dankte den Mitgliedern des Chors für ihr Pflichtbewusstsein und bezeichnete den Kirchenchor als festen und anerkannten Bestandteil im Gemeindeleben. L.M.