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Freitag, 24.10.2014

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Hofladen: Wild aus eigener Jagd / Selbst geräucherter Fisch

Brotduft weht um 300 Jahre altes Mühlrad

Hirschberg-Grosssachsen. Seit 300 Jahren dreht sich das Mühlrad im Hof von Klaus Gärtner. Mehl wird heute zwar nur noch in der modernen Kunz-Mühle in der Nachbarschaft produziert. Doch dafür umweht das alte Mühlrad ständig der Duft von frischgebackenem Brot. Das schiebt Klaus Gärtner regelmäßig in den Holzofen, um die Regale in seinem Hofladen zu füllen.

Seit acht Jahren bietet der Großsachsener Produkte aus eigener Herstellung in dem kleinen Laden an, den er im ehemaligen Pferdestall der historischen Mühle eingerichtet hat. Neben frischgebackenem Brot finden sich dort selbst hergestellte Salami, Schinken und Bratwurst aus Wild, das im Hirschberger Wald großgeworden ist. "Das Wild schieße ich quasi direkt vor der Haustür", sagt Gärtner mit Blick auf die Lage seiner Mühle am Ortsrand von Großsachsen.

Einkaufen können bei ihm aber nicht nur Freunde von Wild. Im Angebot hat der Hofladen auch selbst geräucherten Fisch. Die Forellen und Süßwasserlachse wachsen in einem Becken in Rippenweiher heran, wo sie in Quellwasser schwimmen und nur langsam angefüttert werden, "so wie es auch in der Natur ist", sagt Gärtner.

Rezepte von Oma und Opa

Der ehemalige Marketingfachmann bei Radio Regenbogen will in seinem Hofladen Produkte anbieten, die es nicht überall zu kaufen gibt. Dazu zählen Eier von einem Bauernhof in der Nähe, selbst gemachter Ziegenkäse, frisch gekochte Marmelade und Wein aus der Region. Dieses Konzept kommt gut an. "Der Hofladen hat eingeschlagen wie eine Bombe", sagt Gärtner. Und das, obwohl der Großsachsener seinen Laden nur donnerstags und freitags von 9 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr öffnet. Besonders an Samstagen strömen die Kunden. Denn dann backen im Holzofen nicht nur Brote, sondern auch Blechkuchen "nach dem Rezept von Oma und Opa", sagt Gärtner. mie

Dienstag, 20.11.2012
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