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Donnerstag, 30.10.2014

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Lebkuchen: Konrad Friedmann gestaltet die Weihnachtszeit besonders schmackhaft

Handgemachte Leckereien

Von unserem Redaktionsmitglied Manfred Loimeier

Auch Konrad Friedmanns Lebkuchen strahlen Freude aus.

© rinderspacher

Gut zwei Jahre ist es her, dass sich der frühere Manager Konrad Friedmann selbstständig machte, um in einer Backstube in Mannheim-Neckarau Lebkuchen zu backen. Mit Erfolg: Die Marke "Friedmann" behauptete sich als Qualitätsprodukt, das nicht mehr allein auf den Kapuzinerplanken in Mannheim und in etlichen Läden meist der Quadratestadt zu finden ist, sondern inzwischen auch auf Weihnachtsmärkten etwa in Neustadt, Heidelberg - oder Berlin. Geschäfte in Deidesheim und Karlsruhe führen seine Produkte ebenso wie das American Fitness Center in Haßloch oder der Slow Shop in München.

"Ja, es gibt viel zu erzählen über die zwei Jahre seit der Selbstständigkeit" sagt Friedmann. Auch davon, dass ihn zwischendurch angesichts des üblichen Auf und Ab nach einer Existenzgründung immer mal wieder Zweifel überkamen. Aber auch die Präsenz auf Messen, sei es in Frankfurt, Lörrach, Pirmasens oder im Allgäu, machte die Marke "Friedmann" weiter bekannt - und regelmäßige Firmenanfragen für Präsentpakete oder Sonderanfertigungen geben Auftrieb. So bestellte ein Stuttgarter Restaurant Lebkuchenhäppchen mit Aprikosengeschmack, als Beigaben zum Kaffee.

Überhaupt weitete sich die Produktpalette, kamen etwa Ingwer- und Orangentaler oder Deidesheimer Gäßbock-Knoddle hinzu, um auch mit Geschmacksnoten auf dem Markt zu sein, die nicht an Weihnachten gebunden sind. Das Aroma der Orangentaler kommt übrigens von einem Mandelbauern aus Andalusien, der dort Orangenschalen trocknet. Seit April haben Friedmanns Leckereien das "Bio-Zertifikat", das offiziell bestätigt, was seine Lebkuchen kennzeichnet: Natürlichkeit nicht nur des Geschmacks, sondern auch der Zutaten.

Was den Absatz ins Ausland angeht, ist der Versand in Nicht-EULänder allerdings gewöhnungsbedürftig. Bei Bestellungen aus der Schweiz sind gewisse Zollvorschriften zu beachten, und eine Anfrage aus den USA bereitete wegen dortiger Auflagen für gewerblichen Lebensmittelversand Kopfzerbrechen. Wer rechnet schon mit US-Gesetzen zu "Bio-Terrorismus", die das Einschicken von Proben voraussetzen?

Gleichwohl: In Neckarau mussten weitere Lagerräume her, und auch ein leistungsfähigerer Backofen steht in der Stube. Als besondere Zielgruppe will sich Friedmann an Wanderer richten - die brauchen schließlich die "Energieriegel". Aber hat nicht die viele Arbeit in der Backstube bloß die viele Arbeit als Manager ersetzt? Der Unterschied liegt in der freien Zeiteinteilung, sagt Friedmann, und: "Jetzt ist auch mal ein Tag nur für die Familie möglich."

Donnerstag, 15.11.2012
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