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Typisch regional: Zwiebelkuchen

Schmankerl passt zum Federweißen

Zwiebelkuchen frisch vom Blech - der richtige Herbstbegleiter.

© dpa

Was den Franzosen ihre Quiche, ist Badenern und Pfälzern ihr Zwiebelkuchen. Zusammen mit Süßem, Bitzler oder Federweißem, wie der neue Wein je nach Reifegrad genannt wird, schmeckt die herzhafte Spezialität als Herbstbegleiter besonders gut. Wie das duftet, wenn das Backblech mit der deftigen Köstlichkeit aus dem Ofen geholt wird! Deswegen mundet sie frisch und warm am besten. Sie ist fast im Handumdrehen zu Hause zubereitet. Üblicherweise ist der Boden des Zwiebelkuchens aus Hefeteig, seltener aus Mürbeteig.

Und so wird es nach alter Tradition gemacht: Für den Teig ein Viertel Pfund Mehl auf ein Backblech verteilen, eine Mulde eindrücken und zwei Esslöffel Wasser mit einem Viertel Butter samt einem Ei behutsam einkneten und eine Stunde stehen lassen. Für den Belag braucht man etwa zwei Kilo Zwiebeln. Die werden geschält, in dünne Scheiben geschnitten und in einem Topf mit zwei Esslöffel Fett wie Butterschmalz glasig gedünstet. 200 Gramm kleingewürfelten Schinkenspeck dann kurz anbraten. Die Zwiebelmasse beifügen und gut verrrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Kümmel kann ob der Verträglichkeit nicht schaden. Das Ganze mit zwei Esslöffel Mehl binden. Den richtigen Pfiff geben 150 Gramm süße Sahne beziehungsweise Crème fraîche. Nach leichtem Rühren den Topf vom Herd nehmen und zwei verquirlte Eier einrühren.

Ist der Hefeteig aufgegangen, heißt es noch einmal kurz durchkneten und dann auf einer Fläche mit Mehl ausrollen. Anschließend eine Springform mit Öl auspinseln, den Teig einlegen und einen Rand hochziehen. Dann kommt die Zwiebel-Sahne-Masse hinein und wird mit den Speckwürfeln bestreut. Im vorgeheizten Ofen bei 200 bis 220 Grad den Kuchen gut 30 bis knapp 60 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Mehr als zwei Portionen sollte man zum "Neie" nicht verdrücken, da sonst das Bäuchlein doppelt rumort. Sigrid Ditsch

Dienstag, 20.11.2012
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