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Mannheim. Alle Vorbereitungen sind getroffen: die Sitze in die richtige Position gebracht, die Technik überprüft - nun kann sie losgehen, die beeindruckende Reise ins Universum. Bei der Kindervorstellung "Wo geht's denn hier zur Milchstraße?" im Mannheimer Planetarium begleiten Kinder ab sechs Jahren mit ihren Eltern eine fünfte Klasse im Jahr 3001 auf ihrem Schulausflug ins All.
Bequem zurückgelehnt blicken die Kleinen wie gebannt auf die 20 Meter große Kuppel, auf der sie die abenteuerliche Reise der Klasse zu den Sternen verfolgen können. In großes Staunen versetzt die kleinen Astronauten der Weltraumroboter Robbie, der die Phänomene des Weltraums kindgerecht erklärt.
Dabei lernen sie etwas über Sternbilder, die in faszinierender Weise auf die Kuppel projiziert werden, das Sonnensystem und einzelne Planeten. Im Planetarium Mannheim werden Kinder ab vier Jahren in verschiedenen Vorstellungen spielerisch an die Astronomie herangeführt. Für die ganz Kleinen veranschaulichen Zeichentrickfiguren die wissenschaftlichen Inhalte unterhaltsam und fesselnd. Die Vorstellungen für Kinder ab zehn Jahren wie "Faszination Weltraum" (bis 21. Februar) sind dann schon etwas anspruchsvoller, aber dennoch verständlich. Die Länge der Vorführung ist mit rund 50 Minuten vor allem für kleine Kinder genau richtig. Auch Mama und Papa haben etwas von der Kindervorstellung.
In den bequemen, zurückgekippten Sitzen kann man sich eine knappe Stunde erholen. Der ein oder andere macht sogar ein Nickerchen, während die Kleinen zur Kuppel hochschauen. Der Preis ist angemessen - bedenkt man die Komplexität der Technik, die hier zum Einsatz kommt. Schade nur, dass es keine Familienkarte gibt. to
Morgenmagazin
21. Januar 2010
Radwandern mit dem Trekkingrad. Wer gern in der Natur ist, sollte mal eine Radwanderung machen.
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