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"Celeste & Jesse": Eine US-amerikanische Liebeskomödie von Regisseur Lee Toland Krieger

Märchen von der schönen Trennung

Von Cordula Dieckmann (dpa)

Szene mit Rashida Jones (Celeste), Andy Samberg (Jesse).

© dpa

"Wir sind immer noch Freunde" - ein Satz, den man nach einer Trennung immer wieder mal hört. Doch die Wirklichkeit sieht ja oft anders aus. Denn das Aus einer Beziehung ist schwierig, wie die neue Liebeskomödie "Celeste & Jesse" zeigt.

Scheidung ja oder nein? Für zerstrittene Paare ist die Antwort einfach. Doch was tun, wenn man sich eigentlich noch gut versteht und immer noch viel Zeit zusammen verbringt? Ein Dilemma, vor dem auch Jesse und Celeste stehen. Auch nach ihrer Trennung sind sie immer noch beste Freunde. Ein Rätsel für ihren Bekanntenkreis. Alles ganz locker, so die Botschaft des Paares. Doch bald wird klar, dass es eben doch nicht so einfach ist, wie gedacht. Vor allem, als Jesse (Andy Samberg) eine neue Freundin hat. Auch Celeste (Rashida Jones) guckt sich nach neuen Männern um. Bald wird allen klar: Eine Trennung ist eben kein Kinderspiel, sondern ziemlich kompliziert. Die romantisch-turbulente Liebeskomödie kommt passend zum Valentinstag (14. Februar) ins Kino.

Regisseur Lee Toland Krieger hat die Geschichte sehr locker und unterhaltsam in Szene gesetzt. Amüsant sind vor allem die Momente, in denen Celeste und Jesse in ihre jahrelang eingeübte Pärchenroutine verfallen: Sie sprechen in Babysprache miteinander oder spielen ein anzügliches Spiel mit einem Lippenstift. Es sind albern-peinliche Szenen - ein bisschen auch zum Fremdschämen. Sie machen klar, wie schwer der Abschied von eingefahrenen Routinen ist. Und wie lächerlich diese intimen Kleinigkeiten auf Außenstehende wirken. Bald wird deutlich, dass eine Trennung ohne verletzte Gefühle kaum möglich ist. Denn gerade die Unterschrift unter die Scheidungspapiere kann so schwer sein, ist die Ehe doch dann auch offiziell gescheitert.

Mit halbem Herzen

Sehenswert ist vor allem Rashida Jones, die mit Will McCormack das unterhaltsame Drehbuch mit den treffenden Dialogen geschrieben hat. Sie verleiht ihrer Rolle eine liebenswerte Mischung aus Eigensinn und Verletzlichkeit. Sie ist genervt, weil Jesse sein Leben einfach nicht auf die Reihe bekommt und immer noch im ewigen Studenten-Dasein zu verharren scheint.

Celeste will nämlich einen echten Mann, der Verantwortung übernimmt. Sie will vorankommen im Leben, auch beruflich. Der unselbstständige und träge Jesse passt da nicht hinein. Andererseits stellt Celeste bald fest, dass es gar nicht so leicht ist, diesen starken Traummann zu finden, vor allem wenn man immer noch mit halbem Herzen am Ex hängt.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
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