- Mannheim
- | Region
-
|
Nachrichten
- Politik
- | Wirtschaft
- | Vermischtes
- | Kultur
- | Wissenschaft
- | Videocenter
- | Fotostrecken
- | Sport
- | Freizeit
- | Ratgeber
- | Turnfest 2013
Kopenhagen riecht nach gebrannten Mandeln. Deren Duft mischt sich mit dem von Waffeln, Kuchen und Törtchen, wenn man die lange Fußgängerzone Strøget in der Innenstadt entlangschlendert.
Beim Blick in die Auslage der Bäckereien läuft dem Liebhaber von Süßigkeiten das Wasser im Mund zusammen. Da türmen sich Erdbeertörtchen neben üppigen Marzipantorten. Schneckennudeln, die lustige Namen wie "Direktors Snegl" tragen, liegen neben knusprigen Broten. Einheimische und Touristen lassen sich die Köstlichkeiten an einem der Tresen entlang der riesigen Fenster schmecken.
Es gibt aber auch zahlreiche gemütliche Cafés, in denen hervorragender Kuchen angeboten wird. Egal wo, das nachmittägliche Kaffeetrinken sollte bei keinem Kopenhagen-Besuch fehlen. Der Urlauber braucht diese Verschnaufpausen allein schon deswegen, weil er so viele Stunden täglich zu Fuß unterwegs ist, dass er sich einfach ausruhen muss.
Anreise: Verschiedene Airlines fliegen in einer guten Stunde von Frankfurt nach Kopenhagen.
Währung: In Kopenhagen bezahlt man mit dänischen Kronen.
Preise: Alle Konsumgüter sind im Vergleich mit Deutschland sehr teuer.
Übernachten: Viele Dänen vermieten ihre Privatwohnung zeitweise unter www.airbnb.com
Einkaufen: Haupteinkaufsstraße ist die Strøget mit vielen internationalen Geschäften. Das Einrichtungshaus Illums Bolighus ist wie ein Streifzug durch die dänische Designwelt.
Sehenswürdigkeiten: In einigen Museen ist der Eintritt frei. Für Kinder wird viel geboten.
Es gibt wahnsinnig viel anzuschauen. Die meisten Sehenswürdigkeiten können fußläufig erkundet werden. Außerdem verfügt Dänemarks Hauptstadt über ein fantastisches Bus-, Bahn- und Metronetz. So lassen sich wenigstens die ganz bekannten Sehenswürdigkeiten abklappern: die kleine Meerjungfrau als das Wahrzeichen Kopenhagens, Schloss Amalienborg, wo die königliche Familie residiert, der Vergnügungspark Tivoli und die verschiedenen Wirkungsstätten des Märchenerzählers Hans Christian Andersen.
Alles schön - nur das richtige Kopenhagen entdeckt der Urlauber in anderen Ecken, etwa im Stadtteil Nørrebro. Einst Schauplatz von Häuserkämpfen, hat sich das Viertel zum Szenetreff gemausert. Triste Hinterhöfe sind gut durchdachten Wohnkonzepten gewichen, die vor allem Platz für junge Familien bieten.
Entsprechend haben die meisten Backstein-Mehrfamilienhäuser tolle Innenhöfe mit vielen Bänken, Tischen und Grillplätzen. Für die Kinder wurden Dutzende von Spielplätzen angelegt. So prägen - wie auch in den anderen Stadtteilen - Eltern mit Kinderwagen das Straßenbild. Und noch etwas ist in Kopenhagen nicht wegzudenken: die Radfahrer.
Am Nachmittag trifft sich im alternativ geprägten Nørrebro alles auf dem Hans-Torv-Platz. Dort laden etliche schöne Cafés rund um den Jugendstilkiosk zum Faulenzen in der Sonne ein. Alles wirkt irgendwie entschleunigt. Vom hektischen Treiben anderer Metropolen keine Spur. Von hier aus lässt es sich wunderbar zu einem kleinen Bummel durch die sternförmig abzweigenden Straßen aufbrechen.
Besonders nett sind Elmegade und Falledvej mit ausgefallenen Klamottengeschäften, Restaurants, Blumen- und Kinderläden. Auch die Sankt-Hans-Gade ist einen Abstecher wert: In der Straße werden Liebhaber von Nostalgischem fündig. Zylinder, Grammophon und Co. gibt es in den Antiquitätenläden zu kaufen. Nicht verpassen sollte man den Besuch des Assistens Kirkegård, der Friedhof und Park zugleich ist und unglaublich viel Ruhe ausstrahlt. Auf dem Friedhof findet sich auch das Grab von Hans Christian Andersen.
Auf die Spuren des Literaten trifft der Kopenhagen-Besucher auch am Nyhavn, dem Hafen der Stadt. An der Promenade reiht sich an die gelben, blauen und orangefarbenen Häuschen auch das eher unauffällige Wohnhaus des Schriftstellers. Ein Spaziergang am Hafen ist absolut ein Muss. Bei schönem Wetter bevölkern Hunderte von Menschen die Kaimauern und genießen die Sonne bei einem Bier. Von hier aus starten auch die Bootstouren durch die Kopenhagener Kanäle, die absolut sehenswert sind. Während einem der salzige Seewind um die Nase bläst, geht es vorbei an der mondänen Oper, der Hippie-Enklave Christiania, der wirklich kleinen Meerjungfrau, Schloss Amalienborg, dem Stadtteil Christianshavn mit der güldenen Vor-Frelsers-Kirke, dem ältesten Platz der Stadt und vielem mehr.
Genauer anschauen sollte sich der Kopenhagen-Urlauber das Latiner-Viertel in der Innenstadt. Vom Rundetaarn (Runder Turm) aus hat man einen herrlichen Blick über das Stadtgebiet. Bei gutem Wetter können die Besucher in 36 Meter Höhe das Meer und die Øresundbrücke nach Schweden bewundern. Das Besondere am Runden Turm aus dem 17. Jahrhundert ist der Aufgang: Ein langer Wendelgang führt fast bis zur Spitze. Zar Peter der Große soll sogar mit einem Sechsspänner nach oben kutschiert worden sein.
Das Latiner-Viertel zeichnen aber nicht nur die altehrwürdigen Gebäude aus, sondern auch die Vielzahl an dänischen Restaurants. Am Kultorvet kann man in einer der urigen Wirtschaften Smørrebrød essen. Das Nationalgericht besteht aus verschieden belegten Broten mit Hering, Ei, Kartoffelsalat oder anderen Köstlichkeiten.
In der Nummer 5, dem ehemaligen Restaurant "Lamm", schlägt Gästen rustikaler Bierdunst entgegen. Doch davon sollten diese sich nicht abschrecken lassen. Denn drinnen begegnet einem die dänische Gemütlichkeit in urigster Form. Holzvertäfelte Wände, einfache Tische, eine gut bestückte Bar - alles erinnert ein bisschen an eine Seemannskneipe. Eine Speisekarte gibt es nicht, dafür jede Menge Überraschungen auf dem Teller.
| Telefon | 0621/392-1313 |
| Fax | 0621/392-1373 |
Hier finden Sie Mediadaten und aktuelle Blätterkataloge der Sonderthemen Ihrer Tageszeitung
Sonderthemenplan Mannheimer Morgen 2013
Blättern Sie hier bequem durch die aktuellen Zeitungsbeilagen zu interessanten Sonderthemen.
Die Musikkassette wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Doch es ist ein trauriger Geburtstag. Längst ist die "MC" nur noch ein Nischenprodukt. Was bleibt, sind Erinnerungen an Märchen, Hörspiele, Lieblingsmusik und das wichtigste Utensil beim Hören: den Bleistift. [mehr]
Mit etwas Glück sieht man sie im Frühjahr über die Felder und die Reben hoppeln. Wildhasen und Kaninchen sind nervöse Tiere, dem Jäger entkommen sie deswegen trotzdem nicht. Das Fleisch der beiden wird bei Feinschmeckern hoch geschätzt. [mehr]
Malmö (dpa) - In diesem Jahr findet der Eurovision Song Contest in Malmö statt. Für Deutschland geht die Gruppe Cascada mit der Sängerin Natalie Horler ins Rennen. dpa begleitet das bunte Spektakel im Live-Ticker: (23: 29) +++ Die Stimmung im Malmöer Pressezentrum nach dem Durchlauf aller 26… [mehr]
© morgenweb 2000 - 2013 | Über uns | Impressum | AGB | Datenschutz | Mediadaten | RSS