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Interview: Magier Hans Klok über seine Horror-Show im Rosengarten und Lebensgefahr auf der Bühne

„Man sollte sich mit Riesen umgeben“

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 05.01.2017

Von Tanja Capuana

Der Niederländer Hans Klok begeistert mit seinen Shows voller Illusionen, verblüffender Tricks und Nervenkitzel. Die Nachfrage nach dem neuen Programm "House Of Mystery" wird so hoch eingeschätzt, dass der 47-Jährige schon jetzt zwei Shows für Anfang 2018 im Mannheim terminiert hat: Mit international ausgezeichneten Zirkus-Acts tritt der Magier am 26. und 27. Januar im Rosengarten auf.

Auf der Suche nach Zaubertricks im "House Of Mystery": Magier Hans Klok.

© Beusker

Herr Klok, wie wurde Ihre Idee geboren, das Thema Horror samt Geistern aus der Vergangenheit aufzugreifen?

Hans Klok: Es begann, als ich vier Jahren lang auf Tour mit der Houdini-Show war. Während ich im Bus so viel Zeit verbrachte, schaute ich die TV-Serie "American Horror Story". Davon ließ ich mich inspirieren und beschloss: Meine nächste Show sollte das Thema Horror beinhalten. Das bedeutet Vampire und Ähnliches. In der Geschichte geht es um einen bösartigen Magier, der alle Zauberer in sein Haus einlädt, um ihnen einen Raum zu geben, wo sie Illusionen kreieren können. Als sie fertig sind, tötet er sie. Alle Geheimnisse schreibt er in ein großes Buch, das verlorengeht. Und als er stirbt, gehe ich in sein Haus, um das Buch zu finden. Doch die Geister aller Magier sind immer noch da und das letzte, worauf sie warten, ist ein neuer Zauberer, der mit ihren Geheimnissen flüchtet.

Wie läuft das ab?

Klok: Alles hat mit Magie und dem Unglaublichen zu tun. Ich bin in diesem Haus und entdecke, dass es viele Räume mit Themen gibt, wie zum Beispiel dem ägyptischen Raum. Ich bin stolz darauf, was uns allen gelungen ist. Die Kritiken waren immer gut, aber dieses Mal hat das alles übertroffen.

Wie viele Leute sind im Team?

Klok: Wenn wir auf Reisen sind, sind es 40 Leute. 25 stehen auf der Bühne. Zu ihnen gehören beispielsweise die "Divas of Magic", die aus fünf Frauen bestehen. Sie stellen eine Art Zombies dar, die gegen mich sind. Dann habe ich einige spektakuläre Zirkus-Acts - und sie alle passen in die Handlung.

Warum wirken in ihren Produktionen so viele Gäste mit?

Klok: Ich mag es einfach. Es gibt Momente, in denen ich mich umziehen oder mich auf die kommende Illusion vorbereiten muss. Früher füllten Tänzer diese Pausen. Vor sechs Jahren begann ich, eine Vielzahl Showacts einzuladen. Das ist ein Geschenk an mein Publikum; es weiß nicht, dass die anderen Künstler kommen. Es ist angenehm für die Zuschauer und ist außerdem schön, ein bisschen Konkurrenz im positiven Sinne zu haben. Man sollte sich stets mit Riesen umgeben, nicht mit Zwergen. Ich war ja früher selbst viele Male zu Gast in Shows.

Welchen Traum würden Sie in der Zukunft gerne in die Realität umsetzen?

Klok: Ich würde gern mal eine Show mit einer Rockband machen. Es müsste ein überragender Performer dabei sein. Vielleicht Nina Hagen.

Schnelligkeit ist Ihre Stärke. Wie bleiben Sie fit?

Klok: Ich mache viel Sport mit einem persönlichen Trainer. Wenn ich allein ins Fitnessstudio gehe, mache ich nicht viel, da ich faul sein kann (lacht). Ich schwimme jeden Tag oder laufe. Ich muss sehr viel tun, denn die neue Show ist noch schneller als die Vorgänger. Sie hat auch viele gefährliche Elemente.

Waren Sie auf der Bühne jemals in Lebensgefahr?

Klok: Oh ja, viele Male. Ich habe mir beispielsweise mal mein Bein gebrochen. Kürzlich habe ich mir meinen Kopf ordentlich angeschlagen, als ich einen Trick in einer Plastikbox zeige, der kürzer als eine Sekunde ist. Dafür benutze ich nun einen Helm. Ein guter Magier ist ein halber Stuntman. Die Leute wollen solche verrückten Sachen sehen.

Was geht Ihnen in diesen Momenten durch den Kopf?

Klok: Nicht so viel, denn man muss sich dabei konzentrieren. Dabei darf man nicht nervös sein. Die Eröffnung der Show zum Beispiel ist zwar keine gefährliche Nummer, sondern eine Art magische Jongliernummer, die ich von Victor Moissev, einem berühmten Jongleur aus Moskau, gelernt habe. Auf der Bühne lasse ich die Nervosität komplett los. Wenn man etwas Schwieriges macht, muss man es einfach tun. Angst ist der schlechteste Ratgeber.

Gibt es in Ihrem Team Menschen, die Ihnen nahe sind?

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