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Kulturgeschichte: Ab 17. Februar blickt die Medici-Schau der Reiss-Engelhorn-Museen hinter die Kulissen der Macht

Menschen und ihre Leidenschaften

In Mannheim zu sehen: Ein Porträt von Anna Maria Luisa von der Pfalz (links), dazu Goldflorin und ein Medici-Wappen.

©  rem

Mannheim. Die Medici sind eine der berühmtesten Familien der Welt. Ihr Name ist eng verbunden mit der Renaissance, mit Macht, Reichtum und Kunstförderung. Sie waren erfolgreiche Bankiers und Kaufleute und stiegen schließlich sogar zu Großherzögen der Toskana auf. Über dreieinhalb Jahrhunderte prägten sie Florenz und Europa. Ab 17. Februar blickt die Ausstellung "Die Medici - Menschen, Macht und Leidenschaft" in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen erstmals hinter die Kulissen der Macht. Sie präsentiert die Menschen hinter den prunkvollen, oft beschönigenden Porträts.

Persönliche Schicksale

Die Schau zeigt die persönlichen Schicksale einzelner Familienmitglieder, die bis heute faszinieren, aber auch ihre wichtige Rolle als Förderer der Wissenschaft und Kunst.

Preise und Zeiten

Die Ausstellung "Die Medici: Menschen, Macht und Leidenschaft" ist vom 17. Februar bis 28. Juli in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen in D 5 zu sehen (Di-So 11 bis 18 Uhr).

Eintrittskarten gibt es auch im Internet unter www.reservix.de.

Die Reiss-Engelhorn-Museen spannen den Bogen vom Gründungsvater Giovanni di Bicci (1360-1429) bis zur letzten Medici, der Kurfürstin Anna Maria Luisa von der Pfalz (1667-1743), und damit gleichsam vom toskanischen Florenz bis nach Mannheim im Herzen der Kurpfalz. Die Ausstellung wird passend zum 270. Todestag von Anna Maria Luisa eröffnet.

Die Medici werden nicht nur anhand ihrer bedeutenden Kunstschätze vorgestellt, sondern als Menschen mit oft widersprüchlichen Persönlichkeiten, unerwarteten Charakteren, außergewöhnlichen Leidenschaften und folgenschweren Krankheitsgeschichten. Schriftliche Quellen, Kunstwerke aus den weltberühmten Museen in Florenz, prächtige Gewänder und ungewöhnliche Alltagsgegenstände fügen sich in der Ausstellung zu einem vielfältigen Bild zusammen.

Neben den rund 200 Exponaten zeigt die Mannheimer Präsentation die Ergebnisse neuer forensischer und bioarchäologischer Untersuchungen an den exhumierten sterblichen Überresten verschiedener Familienmitglieder. Spezielle Computeranimationen geben Auskunft darüber, unter welchen Krankheiten die Medici gelitten haben und ob Malaria oder vielleicht auch Arsen ihrem Leben vorzeitig ein Ende gesetzt hat. Erstmals werden auch die spektakulären Ergebnisse der Exhumierung von Anna Maria Luisa de' Medici präsentiert. mai

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 14.02.2013
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