Virtuoser Gitarrist, sensibler Poet: Peter Horton.
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Mannheim.
Wenn ein Musiker sagt: "Unterhaltung ist seelischer Unterhalt im Rang eines Lebensmittels", dann sagt das einiges aus über sein Selbstverständnis. Der Satz stammt von Peter Horton. Der Wiener Sänger, Songschreiber und Gitarrist steht wie nur wenige für gepflegte Popmusik mit Anspruch.
Von 1978 bis 1991 war er mit Sendungen wie "Café in Takt" oder "Hortons kleine Nachtmusik" Dauergast im deutschen Fernsehen und bot Entertainment mit Qualitätsbewusstsein. Bei Liedern wie dem "Kartendippler Blues" verschmolzen Wortwitz und virtuoses Gitarrenspiel in seltener Manier. Denn Horton ist nicht nur ein begnadeter Texter, sondern vor allem auch ein grandioser Saitenvirtuose, der Klassik, Flamenco, Blues, Folk und Bossa Nova in seine Musik mit einbindet.
Schön, dass dieser kultivierte Ausnahmemusiker, der in Zeiten krawalliger TV-Unterhaltung leider kaum noch im Fernsehen zu sehen ist, jetzt bei einem Solokonzert im Mannheimer Capitol zu erleben ist. Am Donnerstag, 14. Februar bringt er seine poetischen Lieder und filigranen Gitarrensoli dort auf die Bühne. Material für ein abendfüllendes Programm gibt es zur Genüge - Horton hat rund 60 Alben(!) und elf Bücher veröffentlicht. Unsere Empfehlung! (gespi)