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Spannungsgeladene Gitarren-Duelle

Rock: Wishbone Ash präsentieren am Sonntag in der Alten Seilerei Mannheim das Beste aus 28 Studioalben

Von André de Vos

Meister auf sechs Saiten: Andy Powell, Gründer und Kopf der Rockband Wishbone Ash.

© dpa

Mannheim. Eine der besten Classic-Rockbands der Welt kommt jetzt nach Mannheim: Wishbone Ash. Am Sonntag, 27. Januar, gastiert das Quartett in der Alten Seilerei, um eine aktuelle Song-Auswahl aus 28 Studio-Alben vorzustellen. Der Schwerpunkt liegt aber nach wie vor auf Songs aus der Anfangphase der Band zwischen 1970 und 1980, als sie international die größte Aufmerksamkeit erlangte und eine Menge an Rockklassikern produzierte, die natürlich an keinem Abend fehlen dürfen.

So hat sich auf dieser Tournee der Schwerpunkt in Richtung der ersten drei Alben herauskristallisiert, wobei Lieder wie "The King Will Come" und "Throw Down The Sword" vom "Argus"-Album" oder "Phoenix" von ihrer ersten Scheibe aus dem Jahre 1970 nicht fehlen dürfen. Dazu passen auch vom aktuellen Album "Elegant Stealth" Tracks wie "Heavy Weather" und "Invisible Thread", die von ihrer Stimmung her an die Frühphase von Wishbone Ash erinnern. Die Songs dieser Gruppe, von der Gitarrist und Sänger Andy Powell das einzige noch aktive Gründungsmitglied ist, basieren auf einem rockigen Fundament, über dem sich das wechselseitige Leadgitarrenspiel von Muddy Manninen und Andy Powell erhebt. Diese Art zu spielen und so die Songs auszuschmücken, ist ihr Markenzeichen und war das Vorbild für viele Nachfolgebands von Thin Lizzy bis Iron Maiden.

Dieses Erkennungszeichen von Wishbone Ash stammt aber aus einem ganz anderen musikalischen Sektor, den man hier nicht gleich vermuten würde, wie Andy Powell erklärt: "In meiner Zeit vor Wishbone Ash war ich sehr von Blues, Tamla-Motown-Sound und dem Rhythm'n'Blues amerikanischer Bands beeinflusst. Als ich dann anfing, für Geld zu spielen, arbeitete ich immer mit Gruppen zusammen, die Bläser hatten. Und das gab mir so auf vielfältige Weise die Idee für den Doppel-Leadgitarren-Sound. Als wir Wishbone Ash gründeten, wollten wir auch eine Klangfarbe entwickeln, die fast wie eine Bläser-Sektion klang. Die Gitarren sollten ihre eigenen Linien spielen."

Wishbone Ash: Sonntag, 27. Januar, 19.30 Uhr, Alte Seilerei, Mannheim. Karten: ab 29,50 Euro.

Da Wishbone Ash mit langen Instrumentalpassagen arbeiten wollten, war der Band so die Möglichkeit gegeben, neue Tonfarben, Strukturen und Variationsmöglichkeiten einzubauen, die ein Solo auch über längere Strecken interessant klingen ließen. Damit schrieben Wishbone Ash Musikgeschichte - und auch heute noch ergibt sich daraus ein Abend voller spannender Gitarrenduelle. Im Vorprogramm in Mannheim werden die SixxieS spielen: ein US-Powerrock-Trio aus Atlanta, das einen groovigen, zupackenden Sound mit melodiösen Gesangsharmonien verbindet.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 24.01.2013
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