Mannheim.
Er hat alles gegeben, um seinem Team den Turniersieg zu sichern, am Ende reichte es zu Platz zwei. Tolga Karlidag schoss die zweite Mannschaft des SV Waldhof Mannheim mit einem Doppelpack gegen die Regionalliga-Mannschaft des SVW in Front - bevor sich die Routine durchsetzte. Doch mit seinen Finalturnier-Treffern sechs und sieben sicherte sich der Rechtsaußen den Titel des Torschützenkönigs des MorgenMasters, acht Mal war er in zwei Quali-Turnieren erfolgreich.
"Es ist ein unglaublich schönes Erlebnis, vor diesen Fans im Finale zu stehen. Dann auch noch zwei Treffer zu erzielen, ich bin echt sprachlos. Ein schöneres Finale als gegen unsere erste Mannschaft hätte ich mir nicht wünschen können", freute sich Karlidag auch über den zweiten Platz. Der junge Mannheimer stand nicht alleine da, den Preis des besten Torschützen teilte er sich mit Yusuf Ekin. Der Stürmer der LSV Ladenburg netzte ebenfalls 15 Mal ein. Ekin überzeugte vor allem mit seinen 14 Treffern in den Quali-Turnieren. "Natürlich wäre ich gerne weitergekommen. Dennoch war es ein großes Erlebnis, gleich zweimal gegen den großen SVW spielen zu dürfen", sagte Ekin. Während die LSV in der Vorrunde noch mit 1:6 baden ging, hielt Ladenburg im Viertelfinale lange Zeit ein 3:3 gegen den Regionalligisten. Am Ende fehlte eine halbe Sekunde, um sich ins Neunmeterschießen zu retten.
Auch in der Freiluftsaison läuft es für die beiden Goalgetter ordentlich. Während Karlidag in der Verbandsliga auf der rechten offensiven Außenbahn aufläuft und in der Hinrunde drei Treffer erzielte, geht Ekin in der Kreisliga Mannheim auf Torejagd. "Ich hab acht Treffer erzielt, doch ich weiß, dass es noch nicht optimal gelaufen ist. Mit mir kamen zehn neue Spieler zur Mannschaft. Wir mussten uns erst mal kennenlernen, jetzt stimmen langsam die Abläufe und wir können in der Rückrunde voll angreifen", verspricht der Stürmer.
Auch für Karlidag lief in der ersten Saisonhälfte nicht alles nach Plan: "Ich will und werde mich steigern. Durch dieses tolle Erlebnis habe ich viel Selbstvertrauen getankt und werde ab Rückrundenbeginn wieder Vollgas geben."
Für beide wird die 18. Auflage des MorgenMasters in guter Erinnerung bleiben. Vor 900 Zuschauern haben sie sich für höhere Aufgaben empfohlen. Doch erst einmal steht die zweite Saisonhälfte vor der Tür. Die Vorbereitung läuft langsam an und statt auf Kunstrasen muss das Duo nun wieder auf den schweren Böden draußen zurechtkommen. tm
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