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Ausblick: Fünf Rektoren aus der Region über ihre Pläne für 2013, die Erwartungen an das Land Baden-Württemberg und über persönliche Vorsätze

Neue Studiengänge, mehr Musik

Um sie geht es: Studenten stehen im Fokus der Bemühungen der Rektoren, ihre Hochschulen noch attraktiver zu machen.

© dpa
© Markus Prosswitz / masterpress

Auf den Jahresbeginn folgt Anfang der nächsten Woche der Start in das neue akademische Jahr. Bis dahin bleiben alle Pforten geschlossen, die Hörsäle leer. Zeit also, die Rektoren von fünf Hochschulen der Region einen Ausblick auf das Jahr 2013 geben zu lassen. Sie berichten von den Plänen ihrer Hochschulen - und davon, was sie privat so vorhaben.

Prof. Ernst-Ludwig von Thadden, Rektor Uni Mannheim: Ich möchte dazu beitragen, das Spektrum der Themen an unserer Universität zu erweitern und damit Antworten auf gesellschaftliche und wirtschaftspolitische Schlüsselfragen zu finden. Neue Masterstudiengänge anzubieten und die bestehenden auszubauen steht ebenso auf meiner Liste wie die weitere Steigerung der Qualität und Zahl unserer Wissenschaftler. Dies gilt besonders für den Nachwuchs und ausländische Wissenschaftler. Wir möchten international noch sichtbarer werden. Gleichzeitig möchte ich unsere regionalen Partnerschaften mit der Stadt und den Unternehmen und Instituten der Metropolregion weiterentwickeln und stärken. Persönlich habe ich das Ziel, trotz Arbeitsbelastung weiterhin für meine Familie da zu sein und mir regelmäßig Zeit für die Forschung zu nehmen. Und mehr zu delegieren und weniger Kaffee zu trinken - beides fällt mir zugegebenermaßen nicht ganz leicht.

Prof. Dieter Leonhard, Rektor Hochschule Mannheim: Die Hochschule hat 2012 in einem intensiven Prozess ihre strategische Planung bis 2017 erarbeitet. 2013 wollen wir gemeinsam an der Umsetzung arbeiten und damit die bundesweit hervorragende Positionierung der Lehr- und Forschungsangebote der Hochschule Mannheim weiterentwickeln. Mein persönliches Vorhaben ist es, mir mal wieder mehr Zeit für Sport und gute Bücher zu nehmen.

Prof. Georg Nagler, Rektor der DHBW Mannheim: Eine wichtige Aufgabe für 2013 wird das weitere Wachstum der DHBW Mannheim sein. Wir brauchen noch mehr qualifizierte Professoren und Dozenten, um die enorme Nachfrage nach unseren Studiengängen zu befriedigen. Eine so stark wachsende Hochschule benötigt außerdem angemessene Räumlichkeiten. Wir werden die bisherigen Anstrengungen vorantreiben, um zeitnah eine tragfähige Lösung zu finden. Wir sind die zweitgrößte Hochschule in Mannheim und haben eine hohe Verantwortung im Rahmen der akademischen Einrichtungen für unsere Stadt und unsere Region. Ich persönlich bin sehr gespannt auf die Residenzstadt Mannheim - als gebürtiger Oberpfälzer ist mir die pfälzische Residenz schon seit den ersten Jahren am Gymnasium ein Begriff. Ich freue mich auf Begegnungen mit der Geschichte und der Gegenwart - aber noch mehr auf viele Begegnungen mit den Menschen dieser Region.

Prof. Udo Dahmen, Rektor der Popakademie Mannheim: Das Jahr 2013 wird für uns ein besonderes. Wir feiern das zehnjährige Jubiläum der Popakademie Baden-Württemberg. Höhepunkt wird unser Jubiläumskonzert am 19. Juli. In einer Jubiläumspublikation werden wir zeigen, was wir bisher bewegt haben und was wir in Zukunft bewegen wollen. Zentrale Aufgabe ist die Weiterentwicklung der Studiengänge. Wir werden unsere internationale Stellung ausbauen und streben neue Kooperationen an. Ein weiterer Fokus wird auf unseren poppädagogischen Projekten liegen. Besonders freuen wir uns über die Fortführung des Pilotprojektes mit dem Mehrgenerationenhaus, bei dem wieder viele Mannheimer Senioren ihren eigenen Popsong komponieren, schreiben und vor Publikum präsentieren werden. Gute Vorsätze habe ich für mich nicht, aber ich möchte auch 2013 neben dem Studium viele interessante Projekte aus der Popakademie auf den Weg bringen. Und ich hoffe, dass ich ein wenig mehr Zeit für meine Familie habe und selbst zum Musikmachen komme.

Prof. Bernhard Eitel, Rektor der Uni Heidelberg: Zukunft seit 1386 ist unser Motto, und auch im kommenden Jahr wollen wir alles daran setzen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Umsetzung der sechs großen Projekte, mit denen die Universität Heidelberg in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative erfolgreich war, ist ein wichtiges Vorhaben. Gleichzeitig müssen wir die Rahmenbedingungen für Forschung und Studium sichern. Wir bauen darauf, dass das Land an seiner Nachhaltigkeitszusage für die ExIni-Projekte festhält und dass das angekündigte Ausbauprogramm für die Masterstudiengänge in erforderlichem Umfang umgesetzt wird. Ich wünsche mir, dass die Universität Heidelberg ihren erfolgreichen Kurs beibehalten wird und die Mitglieder von den Studierenden über die Mitarbeiter in Technik und Verwaltung bis zu unseren Wissenschaftlern ihre Begeisterungsfähigkeit und ihr Engagement bewahren und im Jahr 2013 zum Wohl aller einbringen werden. gru/now

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 02.01.2013

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