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Studentenvertretung: Zwei Arbeitsgruppen der Ruperto Carola haben je ein Modell für die Verfasste Studierendenschaft ausgearbeitet

Rat oder Parlament? – Studenten entscheiden

Die Fachschaftskonferenz hat ein Ratsmodell entworfen.

© fbr

Was im Rest Deutschlands Normalität ist, wird nun auch in Baden-Württemberg eingeführt: die Verfasste Studierendenschaft. Sie soll eine gesetzlich geregelte Vertretung der Studierenden sein und ihnen so mehr Mitspracherechte garantieren. Wie genau die Verfasste Studierendenschaft in Heidelberg aussehen wird, ist allerdings ungewiss. Momentan stecken zwei verschiedene Modelle in den letzten Zügen der Ausarbeitung, denn Anfang Februar müssen die Entwürfe zur Prüfung beim Rechtsdezernat der Universität eingereicht werden.

Einer der Vorschläge stammt von der "AG Verfasste Studierendenschaft" der Fachschaftskonferenz (FSK). Die FSK ist ein Zusammenschluss der Studierendenvertretungen der einzelnen Institute und hat ein Modell entworfen, das die Fachschaften weiter stark an der Universitätspolitik beteiligen würde. So soll es einen Studierendenrat geben, der aus Vertretern der Fachschaften sowie aus gewählten Studierenden besteht - zum Beispiel Vertretern der politischen Hochschulgruppen. Die genaue Zusammensetzung soll sich nach der Wahlbeteiligung richten und sich in etwa die Waage halten.

Urabstimmung im Sommer

Bei der Ausarbeitung hat auch Nicolai Parpart geholfen. Sein Anliegen ist "alle, die sich beteiligen wollen, mit ins Boot zu nehmen", denn an der Uni gebe es viel zu wenige engagierte Studenten. Nach dem Motto "gemeinsam ist man stärker" möchten er und seine Mitstreiter alle Aktiven in einem Gremium versammeln und ihnen eine gemeinsame Stimme geben.

Allerdings wurde auch Kritik laut: Der Entwurf war einigen zu fixiert auf die Fachschaften. Die meisten der politischen Hochschulgruppen und die Fachschaft Jura spalteten sich daher ab und arbeiteten einen eigenen Entwurf aus. "Denn es ist wichtig, dass wir eine Stimme haben, die die Studenten demokratisch repräsentiert", findet Martin Schlegel vom RCDS. Deswegen entwickelte er zusammen mit Jusos, Linken und Liberalen Studenten den Entwurf für ein Studierendenparlament. Es soll als zentrales Legislativorgan demokratisch gewählt werden, so dass Fachschaften, Hochschulgruppen und andere politisch Interessierte die gleichen Chancen haben. Die FSK wird stattdessen als eine zweite Kammer beibehalten. "Denn es geht hier nicht um irgendwelche Aktiven, sondern um die Studenten", findet Martin Schlegel.

Wie die Verfasste Studierendenschaft letztlich aussehen wird, liegt aber nicht in den Händen der Gruppen: Möglicherweise kommt es noch zu Änderungen durch die Universität, bevor im Sommersemester die Urabstimmung erfolgt. Dann "hängt alles von den Studenten ab", stellt Martin Schlegel fest. fbr

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 23.01.2013

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