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Jubiläum: 2013 feiert die größte Verbraucherausstellung Deutschlands ihr 400-jähriges Bestehen / Rückblick zum Messe-Ausklang

Eins steht fest – steter Wandel prägt Maimarkt

Maimarkt im Wandel: 1949 im Rosengarten (oben), in den 1970er Jahren auf dem Friedensplatz (Mitte). Unten links: Pferdehändler 1950 am alten Schlachthof. Unten rechts: Maimarkt-Macher Kurt Langer 1963 (rechts im Bild).

©  MAG

Die Zeiten waren schlecht zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Der Konflikt zwischen katholischen und protestantischen Ländern spitzte sich zu, der Dreißigjährige Krieg hing in der Luft, als Mannheim, gegründet als Bollwerk der protestantischen Fürsten gegen die katholischen Mächte, 1613 die Markt-Rechte bekam. Bis Pfalzgraf Johann II., Vormund des noch minderjährigen Kurfürsts Friedrich V., das Dokument endlich "nachreichte", waren sechs Jahre seit der Stadtgründung vergangen.

Der Maimarkt war geboren, Mannheim als Zollstätte und Verkehrsknotenpunkt hatte von Anfang an neben der militärischen vor allem als Handelsplatz eine Bedeutung. Einheimische und auswärtige Viehhändler und Krämer drängten in wachsender Zahl in die Stadt. Krieg, Belagerung und Zerstörung konnten dies nur zeitweilig unterbrechen.

Der stete Wandel prägte von Beginn an den Markt, der vom Innenstadt-Quadrat G 1 über das alte Kaufhaus und den Paradeplatz schließlich auf dem früheren Schlachthofgelände seinen festen Platz fand. Der historische Viehmarkt beherrschte seinerzeit noch das Bild, aber in den 1920er- und 30er Jahren traten das kulturelle Rahmenprogramm, eine Landwirtschafts- und eine Erfindermesse in den Vordergrund.

Am 1. Mai 1949 eröffnete der erste Nachkriegsmaimarkt seine Pforten: 50 000 Besucher bestaunten im Rosengarten die Produkte und Dienstleistungen von knapp 300 Ausstellern. Doch die große Zeit des Maimarkts schien vorbei, das Interesse der Menschen schwand Jahr um Jahr. Bis Anfang der 1960er Jahre Kurt Langer, Vater der heutigen Messe-Chefin Stefany Goschmann, den Maimarkt inhaltlich und organisatorisch auf ein neues Fundament stellte. Das Maimarkt-Reitturnier, das im kommenden Jahr sein 50-jähriges Bestehen feierte, kam zum Rahmenprogramm dazu.

Am Friedensplatz entstand ein großzügiges Messegelände, das gut 20 Jahre lang die wachsenden Besucher- und Aussteller-Massen aufnahm. Ende der 1970er Jahre war die magische 400 000-Besucher-Marke erreicht worden. Der 1985 nach heftigen kommunalpolitischen Auseinandersetzungen erfolgte Umzug ins Mühlfeld brachte einmal mehr einen Rekord: 442 975 Menschen kamen, um den neuen Maimarkt zu bestaunen. Was Pfalzgraf Johann dazu wohl gesagt hätte?

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 08.05.2012

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    Der Maimarkt ist vom Samstag, 26. April, bis einschließlich Dienstag, 6. Mai, täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

     

    Eintrittspreise

    An der Tageskasse zahlen Erwachsene 8 Euro. Die Vorzugskarte (für Gruppen, Senioren und Kinder zwischen 6 und 14 Jahren) gibt es für 4,50 Euro. Günstiger ist der Eintritt im Vorverkauf (4,50 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder).

    Informationen unter Telefon 0621/425 09 20.

    Hier finden Sie Vorverkaufsstellen in Ihrer Nähe.

    Der Eintritt zum Turnier im Reitstadion ist für Maimarkt-Besucher frei.

     

    Anfahrt

    Im VRN-Maimarkt-Ticket (9 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder) ist neben dem Eintritt auch die Anfahrt mit Bus oder Bahn enthalten.

    Weitere Anfahrtshinweise hier.

     

    Download: Besucherinfo zum Maimarkt mit Karte als PDF (851 kB)

     

    Zur Internetseite des Maimarktes.

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    • Am Sonntag, 27. April, ist Aktionstag "Barrierefreiheit" - von 9 bis 18 Uhr. 
    • Die Maimarkt-Matinée "Froh und Heiter" des Seniorenbüros startet am Montag, 28. April, um 9.30 Uhr. 
    • Eine Lange Lesenacht findet am Freitag, 2. Mai, statt. Gelesen wird von 19.30 bis 24 Uhr.
    • Der Kurpfälzer Mittelstand lädt zum Frühschoppen ins Festzelt: am Sonntag, 4. Mai, um 10.30 Uhr.
    • Am Montag, 5. Mai, 15 Uhr, kommt die Autorin zur Signierstunde.
    • Sportlich wird es am Dienstag, 6. Mai: beim Großen Preis von MVV Energie. 

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