Surft seit 16 Jahren: Titelgewinnerin Daniela Cramer.
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Die Heidelberger Uni-Absolventin und Surferin Daniela Cramer schaffte das, was noch keiner vor ihr gelang: Sie gewann in der Pfingstwoche bei den Allgemeinen Deutschen Hochschulmeisterschaften (adh open) in Frankreich gleich beide Wertungsklassen. "Bei den Wettkämpfen kann jeder mitmachen, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben ist", erklärt die begeisterte Surferin. Dabei sei es immer auch etwas Glückssache, eine gute Welle zu erwischen, um zu zeigen, was man kann. Ihre letzten adh open mit insgesamt etwa 200 Teilnehmern hat sie erfolgreich und sehr zufrieden beendet. "Da ich im vergangenen Jahr meinen Abschluss gemacht habe, war dies leider auch die letzte Möglichkeit für mich, teilzunehmen", bedauert sie. Im nächsten Jahr wird Daniela als "Co-Speaker" arbeiten und die Surfleistungen der Teilnehmer kommentieren.
Trainingseinheiten im Neckar
Die 30-Jährige hat Übersetzungswissenschaften und VWL studiert und arbeitet nun selbstständig als Übersetzerin. Da sie online arbeiten kann, ist sie bezüglich ihres Wohnorts flexibel und bleibt vorerst in Frankreich. Dort, wo ihr Vater sie mit vierzehn Jahren in einen Surfclub schickte und wo ihre Leidenschaft fürs Wellenreiten entstand.
Richtig angefangen hat sie nach dem Abi, als sie so viel Zeit wie möglich am Meer verbrachte. Fast zehn Jahre lang arbeitete sie in Frankreich in den Semesterferien in einer Wellenreitschule, im Sommer 2008 leitete sie zuletzt ein Camp. Am Studium der Übersetzungswissenschaften reizte Daniela vor allem die Möglichkeit, viel zu reisen und an unterschiedlichen Orten zu arbeiten.
Während ihres Studiums verbrachte die angehende Dolmetscherin deshalb auch ein halbes Jahr in Spanien, was sie ausgiebig zum Surfen nutzen konnte. Um fit zu bleiben, übt die Surferin aber nicht nur in Frankreich oder Spanien, sondern paddelt auch mal mit ihrem Surfbrett den Neckar hoch und runter: "Sieht zwar total blöd aus, ist aber unheimlich gut geeignet, um zu trainieren." akn
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