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Technik: Die Universität Heidelberg digitalisiert die mittelalterlichen Bücher der Lorscher Klosterbibliothek

Studenten füttern Datenbank mit Bildern

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 04.04.2012

Am 23. März wurde das innovative Onlineprojekt "Bibliotheca Laureshamensis - digital" der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit zwei Jahren läuft das Projekt bisher schon, doch die Vorgeschichte ist um einiges länger. Bereits 2005 gab es erste Überlegungen an der Universität Heidelberg, den Bestand der mittelalterlichen Klosterbibliothek in Lorsch virtuell wieder zusammenzuführen. Denn dieser ist mittlerweile in über 68 Bibliotheken weltweit verstreut, wodurch der Zugang zu diesen bedeutenden Schriften für die Wissenschaft bisher mit immensen Schwierigkeiten verbunden war. Die wertvollen Zeugnisse aus der karolingischen Zeit können nun bald wieder in ihrer Gesamtheit der Forschung zur Verfügung gestellt werden.

Anfangs schien das Projekt aufgrund fehlender Finanzen zu scheitern. 2010 bewilligte jedoch das Land Hessen Fördermittel in der Höhe von 450 000 Euro und die Umsetzung war gerettet. Die Verantwortlichen erstellten ein Konzept für die Onlinedatenbank, die aufwendige Digitalisierung der mittelalterlichen Schriften konnte beginnen.

"Allen Beteiligten macht die Arbeit an dem Projekt Freude", sagte der wissenschaftliche Mitarbeiter Michael Kautz. Auch Studenten haben an dem aufwendigen und bis dato in dieser Form einzigartigen Projekt mitgewirkt. Sie arbeiten täglich an den Kameras, um die Datenbank mit Bildern zu füttern. Sechs Erasmus-Studenten aus Deutschland arbeiteten während ihres Auslandaufenthaltes in Rom ebenfalls an der Bearbeitung der Klosterschriften. "Es ist zu hoffen, dass das Projekt eine Vorbildwirkung für weitere Vorhaben ähnlicher Art mit sich bringt", sagte Michael Kautz mit Blick auf die innovative Onlinebibliothek.

Mittlerweile sind schon etwas mehr als die Hälfte der Texte in die Datenbank eingespeist. Ende 2013 sollen dann alle Schriften auf der Homepage der "Bibliotheca Laureshamensis" abrufbar sein. pfi

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 04.04.2012

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