Jetzt also die Trennung, sie kommt nach sechs Jahren einigermaßen unvermittelt, und was auch immer die Gründe für diesen Schritt gewesen sein könnten - eines ist klar: In Mannheim und der Region fühlt er sich an wie ein Erdbeben. Hier galt doch gerade jene Verbindung zweier alteingesessener Familien-Unternehmen, zweier echter Lokal-Matadore als Garant für den Erfolg. Stand diese doch als Gütesiegel dafür, dass zwei Persönlichkeiten, die hier nicht nur arbeiten, sondern auch ihren Lebensmittelpunkt haben, alles dransetzen werden, das Projekt auch im Sinne ihrer Stadt vorwärtszutreiben.
Es gibt allerdings keinen Grund daran zu zweifeln, dass beide auf ihre Art genau das auch weiterhin so halten werden, nur eben getrennt und auf eigene Rechnung. Freilich könnte es sein, dass das neue Stadtquartier in den Augen der Mannheimer nun zumindest kurzfristig einen Image-Verlust hinnehmen muss. National, bei potenziellen Mietinteressenten, ist das allerdings möglicherweise anders. Branchenkenner haben schließlich schon länger die Doppel-Funktion von Engelhorn als Anker-Mieter und als Center-Manager kritisch beäugt. Wie dem auch sei: Q 6/Q 7 steht ohnehin auch weiter unter Erfolgsdruck, man muss attraktive Handelsmieter präsentieren und braucht dazu ein kompetentes Center-Management. Es ist beiden, Engelhorn und Scheidel, zu wünschen dass ihre Projekte gelingen - im Interesse einer attraktiven Innenstadt.
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