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Zum Thema: Buga

Absurde Ideen

Von Elisabeth Weiß

Überschattet wurde der Mehrheitsbeschluss für die Bundesgartenschau von der Uneinigkeit des Bezirksbeirats Feudenheim - und schlimmer noch von einer Unachtsamkeit des Stadtoberhaupts in der Sitzung des Hauptausschusses. Hier wurde eine Wortmeldung gewollt oder ungewollt übergangen. Rudolf Götz (CDU), mehrheitlich vom Bezirksbeirat Feudenheim beauftragt, hatte ein Nein zur Veränderung der Au für die Buga im Gepäck. Wenn der Oberbürgermeister, die erst vor kurzem von der Stadtverwaltung dem Bezirksbeirat auferlegte Mitverantwortung und Gewichtigkeit ernst genommen hätte, wäre es eine kleine Übung gewesen, nach dem bekanntwerden noch eine Redemöglichkeit einzuräumen. Man hätte Ärger vermeiden können.

Die Au ist ein gewachsenes, natürliches Areal mit geologischer Geschichte, hat eine interessante Tier- und Pflanzenwelt und eine natürliche Naherholungsqualität. Letzteres gilt auch für die vielen Menschen in den Kleingärten, die der Stadt entfliehen. All das soll für ein halbes Jahr geopfert werden?

Hochachtung verdient eine Gestaltung, mit all den vorhandenen Gegebenheiten, wenig Aufwand und erheblich weniger Geld. Man könnte z.B. das Leben Feudenheims vor 100 Jahren in die Au verlegen. Unerschöpfliche Möglichkeiten bieten sich an. Auch die Besitzer der Kleingärten zum Teil mit Migrationshintergrund könnten das Leben ihrer Heimat mit einbringen. Sie gehören auch inzwischen zu Mannheim. Es wäre vielleicht für die Au und die Buga Mannheim mal etwas anderes.

Bewahren wir uns doch vor dem Wahn der Vernichtung kostbaren, lebenswichtigen Guts. Genug Gestaltungsflächen bieten noch der Bürgerpark und die Konversionsfläche Spinelli. Und reicht es dem Besucher noch nicht, gibt es Shuttle-Busse zum Luisenpark.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 07.02.2013

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