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Zum Thema: Warminski-Leitheußer geht

Ansprüche nicht erfüllt

Von Friedrich Segen

Über eine viel zu große Aufgabe gestolpert? Die ehemalige Mannheimer Dezernentin Gabriele Warminski-Leitheußer ist als Kultusministerin von Baden-Württemberg zurückgetreten.

© dpa

Zahlreiche Medien in der Republik, selbst überregionale Zeitungen und Magazine überbieten sich mit sarkastischen Kommentaren über den Abgang der baden-württembergischen Kultusministerin und einstigen Mannheimer Schulbürgermeisterin.

Ein bundesweit erscheinendes Magazin schreibt: "Als Gabriele Warminski-Leitheußer im Mai 2011 ihren Posten als Mannheimer Schulbürgermeisterin aufgab, um Kultusministerin zu werden, hatte in Mannheim ein spöttischer Witz die Runde gemacht: Die Einzigen, die der blonden SPD-Frau nachtrauern würden, seien die Einzelhändler in der City. Weil die 49-Jährige nämlich jeden Tag ausgiebig shoppen gewesen sei." Süffisant wurde ihr Namenskürzel GWL mit "ganz wenig Lust" interpretiert.

Schade, dass die Menschen bereits vergessen haben, wer die "Co-Dezernentin vom Landkreis Lüchow-Dannenberg" einst in die angestrebte Kulturhauptstadt Mannheim als Schulbürgermeisterin geholt hat und dabei erneut bei der Personalpolitik zu kurz gesprungen ist. Die Genossen haben dies im vorauseilenden Gehorsam ohne Wenn und Aber geschluckt und dem Wahlvolk schmackhaft gemacht. Und die Grünen haben nicht widersprochen, weil sie schließlich auch eine Frau von außerhalb haben wollten. Der Rest ist bekannt.

Eltern haben Nachsehen

Fehlende Krippenplätze zeigen dauerhafte Nachwehen in der Stadt und Eltern haben das Nachsehen. Die hohen Ansprüche, welche die grün-rote Koalition im Land in der Bildungspolitik geweckt hat, konnte die Ministerin aus der Mannheimer Stadtspitze dann auch wieder nicht im Geringsten erfüllen.

Ergebnis: Die zweitgrößte Stadt ist wieder einmal am Kabinettstisch abwesend. Kommt jetzt noch die Frauenquote ohne Rücksicht auf eine jeweilige Qualifikation, dann wird es heiter. Die Männer machen in den Parteien die "Ochsentour", kleben die Plakate und die Frauen besetzen die Mandate. Die typische Quotenfrau Warminski-Leitheußer ist nicht zurückgetreten, sondern sie ist schließlich mangels Eignung in letzter Minute von diesem Amt zurückgetreten worden. Sie wurde geschasst. Von ihren eigenen Parteifreunden.

Gabriele Warminski-Leitheußer ist gestolpert über eine für sie zu große Aufgabe. Es ist derzeit absehbar, dass wir dies künftig noch häufiger erleben werden. Man sollte sich die Anträge dieser Parteien auf ihren Parteitagen zur Frauenquote näher anschauen. Die Frau mit dem tollen Namen ist raus, aber dennoch gut versorgt. Wenn jemand in einem Betrieb einige Male zu spät kommt, eine solche Liste von Verfehlungen abliefert, dann wird auch nicht abgewartet, bis derjenige sein Amt freiwillig niederlegt. Es tröstet mich aber - denn jeder hat seine Stärken und Schwächen und Frau Warminski-Leitheußer hat ihre Stärken halt woanders und denen kann sie sich ja jetzt wieder widmen, in aller Ruhe.

© Mannheimer Morgen, Montag, 21.01.2013

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