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Zum Thema: Rad-Rüpel

Aus dem Staub gemacht

Von Dietrich Elschner

Ein Plakat aus Berlin verdeutlich die aufgeheizte Situation zwischen einigen Radfahrern und dem Rest der (Verkehrs)welt.

©  dpa

Die Stadt Mannheim hat mit sehr großem finanziellen Aufwand 2012 je einen breiten rot markierten Fahrradweg entlang des Friedrichsrings beidseitig eingerichtet. Anstatt gleich nach Fertigstellung eine strenge Kontrolle vorzusehen, um durch freundliche Ermahnungen oder notfalls auch durch Strafzettel die tatsächliche Nutzung des Radwegs durch die Radfahrer zu gewährleisten, änderte sich im Verkehrsverhalten der meisten Radfahrer bis heute praktisch nichts.

Mütter mit Kinderwagen, ältere Herrschaften mit und ohne Rollator oder ganz normale Passanten mit Einkaufstaschen werden durch äußerst rücksichtslose Fahrradfahrer auf dem an mehreren Stellen zusätzlich eingeengten Gehweg bedrängt oder angerempelt. Mehrfach konnte ich Zeuge solcher Vorgänge werden, bei denen die betroffenen Passanten sogar von Radlern noch dazu aufs übelste beschimpft wurden. Die Radler-Rüpel haben sich jedes Mal aus dem Staub gemacht, natürlich weiterhin den Gehweg benutzend.

Wenn der ADFC sich erdreistet, hier die Bezeichnung "Rüpel" als unpassend zu erachten, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln ob dieser offenbaren Ignoranz. Der frühere Generalbundesanwalt und heutige Präsident des Verkehrsgerichtstags Kay Nehm kritisiert zu Recht die mangelnde Bestrafung von Rad-Rowdys und stellt eine "offensichtliche behördliche Duldung lebensgefährlicher Verhaltensweisen der Radler" fest.

Mir ist noch nicht zu Ohren gekommen, dass z.B. Herr Raufelder oder andere "Stadtpolitiker" sich jemals hier zum Schutz der Fußgänger engagiert hätten. Eine finanzielle Belastung der Steuerzahler ist doch wohl nur zu verantworten, wenn der gewünschte und durchaus sinnvolle Zweck auch durchgesetzt wird. Obwohl ich diesen Fußgängerbereich seit Fertigstellung des Radwegs täglich z.T. mehrfach passiere, habe ich noch nicht ein einziges Mal eine Polizeikontrolle vor Ort erlebt. Angesprochene Politessen zucken nur resigniert die Schulter, da sie nur für den ruhenden Verkehr zuständig sind und offenbar noch nicht einmal einen Radfahrer-Rüpel zum Absteigen zwingen können. Diese fahren deshalb ungerührt und ohne Unrechtsbewusstsein an Politessen vorbei "fröhlich" auf dem Gehweg weiter. Da stockt einem der Atem.

Wohl gemerkt: Es handelt sich bei den beschriebenen Vorfällen um Verletzungen der Straßenverkehrsordnung z.T. in Tateinheit mit Körperverletzung und/oder Beleidigung gegenüber den sich verkehrsgerecht verhaltenden Fußgängern.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 02.02.2013

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