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Zum Thema: Rad-Rüpel

Fairer Umgang mit Radlern

Von Karlheinz Sausbier

Die Radler in Deutschland haben ein Problem: Man kann an ihnen so gut wie nichts verdienen (Benzin, Steuer...). Da kann man sie ja mal locker verteufeln. Sogar die Unfalltoten müssen zur Argumentation herhalten. Jedes 10. Todesopfer ist ein Fahrradfahrer. Bestimmt alles Kampfradler und wohl selbst schuld, oder wie? Wenn ich deutschlandweit die Berichte studiere, sind es meist ältere Menschen, Rentner oder Kinder. Aber es scheint wohl bequem, die Opfer zu Tätern zu machen und alles über einen Kamm zu scheren. Die Begriffe Kampfradler / Rüpelradler setzen die Reihe der Verunglimpfungen fort - ob Wutbürger (ist gegen Alles), Gutmenschen (hoffnungsloser Utopist) oder Muslim (alles Terroristen?).

Dass gerade der ausufernde Autoverkehr, dem alle Verkehrsplaner seit Jahrzehnten absoluten Vorrang einräumen, die Lebensqualität unserer Städte zerstört, mit allen seinen Folgen, sollte doch mehr im Vordergrund stehen. Ich spreche hier vielen Radfahrern aus der Seele, die sich einen fairen Umgang wünschen. Die Liste der täglichen Gefahren eines Radlers würde hier den Rahmen sprengen, aber ich empfehle jedem doch einmal selbst die Stadt für wenige Wochen probeweise zu "beradeln". Jede sich plötzlich öffnende Autotür kann sie jederzeit in die Invalidität schicken, nicht blinkende Autofahrer ebenso.

Kein Zweifel, es gibt sie die rücksichtslosen Fahrradfahrer! Aber muss man gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen und mit fragwürdigen Bezeichnungen die Atmosphäre vergiften.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 02.02.2013

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