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Zum Thema: Schulen

Unnötig unter Druck

Von Elke Christ

Mit dem Titel ihres Artikels zur Telefonaktion über weiterführende Schulen haben sie eine ganz gewagte These formuliert! Ich war sehr erstaunt, ja eigentlich geschockt. Die Aussage des Expertin: "Dem Rat des Lehrers vertrauen".

Als Mutter zweier Kinder kann ich nur anderen Müttern und Vätern den Rat geben: Hören Sie auf ihre innere Stimme!!! Frau Auweiler mag eine gute Pädagogin sein, aber der Aussage "die Grundschullehrerin kennt das Kind bestimmt sehr gut", kann ich aus persönlicher Erfahrung und so manchem Gespräch mit anderen Eltern nicht teilen.

Es ist schlicht ein Ding der Unmöglichkeit in einer Klasse jedes einzelne Kind bestimmt sehr gut" zu kennen! Natürlich ist es immer schwierig zu entscheiden, was ist gut für mein Kind. Ich glaube, dass Eltern sich viel zu sehr nervös machen lassen, sich und das Kind oft unnötig unter Druck setzen.

Auch bin ich der Meinung dass Lehrer/innen dazu neigen, die Leistungen der Schüler zu positiv, schlimmer noch zu negativ bewerten. Ich honoriere das Engagement eines Lehrers, der es versteht Kinder zu motivieren. Leider habe ich auch zu oft "Null-Bock-Haltungen" bei den eigenen und anderen Kindern erlebt. Leider gibt es derlei Missstände nicht nur in Grundschulen, sondern auch in weiterführenden Schulen. Eltern sollen sich nicht aus ihrer Verantwortung für ihre Kinder stehlen, aber ich wünsche mir Pädagogen, die von dem, was sie Kindern vermitteln, selbst begeistert sind.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 07.02.2013

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