MANNHEIM.
Die Winterpause geht an diesem Wochen auch im lokalen Fußball zu Ende. In der Kreisliga ist am Sonntag, 14.30 Uhr, die Nachholbegegnung zwischen dem ASV Feudenheim und dem Tabellenzweiten DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen angesetzt. "Nach jetzigem Stand kann die Partie stattfinden", verriet der Feudenheimer Fußballabteilungsleiter Dirk Fischer. Allerdings wird wohl nicht auf Rasen, sondern auf dem Hartplatz im Stadion an der Lauffener Straße gespielt. "Wenn es regnet und schneit, dann kann sich die Lage ändern. Wir müssen mal abwarten", sagte der neue ASV-Coach Karl-Heinz Lohnert.
In der Winterpause verstärkten Yakup Bor (TSV Amicitia Viernheim) und Torhüter Patrick Holch von RW Rheinau den aktuellen Tabellenelften der Kreisliga. "Wir konnten wegen der schlechten Wetterverhältnisse nur ein Testspiel austragen. Das haben wir mit 3:2 gegen den SSV Vogelstang gewonnen", erklärte Coach Lohnert und betonte: "Wir wissen nicht wirklich, wo wir momentan stehen. Edingen-Neckarhausen ist am Sonntag sicherlich der Favorit. Für uns wäre aber ein guter Start in das neue Jahr eine gute Sache."
Beim Ligazweiten DJK/Fortuna Edingen-Neckarhausen grassierte zuletzt eine Grippewelle. In Feudenheim dürfte Coach Christian Emig aber wieder eine schlagkräftige Truppe aufs Spielfeld schicken.
Auch in der Landesliga Rhein-Neckar wird am Sonntag wieder gespielt. Der TSV Amicitia Viernheim will in der zweiten Saisonhälfte noch einmal angreifen. In der Winterpause haben die Südhessen personell noch einmal kräftig nachgelegt. Wenn die Viernheimer am Sonntag, 15 Uhr, zu Beginn der Restrückrunde im heimischen Waldstadion die Spvgg 06 Ketsch empfangen, dann stehen im Kader des aktuellen Tabellenzwölften gleich fünf Neuzugänge.
Kandogmus kommt aus Kirchheim
Mit Fatih Kandogmus hat sich das Team von Coach Dennis Mackert mit einem Akteur aus der Verbandsliga verstärkt. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler kam von der SG Heidelberg-Kirchheim. Auch der Viernheimer Ligakonkuurent VfL Kurpfalz Neckarau war an Kandogmus interessiert, spielte der gute Techniker doch in der Jugend der Mannheimer.
Nazmi Bulut wechselte von der TSG Weinheim II nach Viernheim. Der 20-Jährige soll den Sturm des TSV Amicitia aufwerten. Für den defensiven Bereich verpflichteten die Viernheimer Baris Beyazal (25 Jahre) vom Südwest-Verbandsligisten TDSV Mutterstadt. Der ehemalige Jugendspieler des SV Waldhof kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Viererkette spielen. Vom VfL Kurpfalz Neckarau kehrte Offensivspieler Timo Endres zurück. Der 21-Jährige ist ein echtes Viernheimer Eigengewächs. Zudem holte die Amicitia mit Patrick Salscheider (19 Jahre) vom Oberligisten TSV Grunbach einen neuen jungen Torwart. Mit einem Sieg gegen den Ligaachten Ketsch könnte Viernheim den Abstand auf die Abstiegsplätze vergrößern. bol
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