Schon der bisherige Weg der SG Leuterhausen von der Insolvenz zurück in die Zweite Liga war mehr als beachtlich. Das Konzept, auf junge deutsche Spieler zu setzen, gilt in der Handball-Szene als vorbildhaft. Auch darum ist die Freude vieler Konkurrenten keinesfalls geheuchelt, wenn es darum geht, die Bergsträßer wieder in den unter den besten 38 Mannschaften Deutschlands zu begrüßen.
Was den "Roten Teufeln" mit seinen "jungen Wilden" bisher noch gefehlt hat, war ein großer Name, ein bekanntes Gesicht, mit dem die SG Leutershausen weitere Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann. Und da im Kader weder finanziell noch von der Philosophie her Platz für einen solchen Hochkaräter gewesen wäre, entschieden sich die SGL-Verantwortlichen für einen Coup im Trainerstab und angelten sich Henning Fritz.
Bei den Rhein-Neckar Löwen war Fritz zuletzt nicht mehr erwünscht, beide Seiten konnten sich nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen, die auch den Löwen sicher gut zu Gesicht gestanden hätte. Der SG Leutershausen kann diese Wendung dagegen nur recht sein. Schließlich haben sie sich mit Trainer Holger Löhr schon einmal erfolgreich beim großen Nachbarn bedient.
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