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Curling: Mit dem Heimsieg bei der 23. Herb-Lackhoff-Trophy holen sich die Mannheimer Selbstvertrauen für die WM in Kanada

Saile-Team krönt Aufholjagd

Von unserer Mitarbeiterin Sibylle Dornseiff

Hochbetrieb im Eissportzentrum Herzogenried: 18 Mannschaften kämpften um die Herb-Lackhoff-Trophy, die sich der CC Mannheim I sicherte.

©  Binder

Mannheim. Erstmals seit 2012 hat wieder ein Team des Curling-Clubs Mannheim die traditionsreiche Herb-Lackhoff-Trophy gewonnen. Doch selten in den letzten zwei Jahrzehnten war das Finale so spannend wie bei der 23. Auflage des Turniers.

Wie erwartetet hatte sich Gastgeber CC Mannheim mit Skip Uwe Saile, Jürgen Münch, Christoph Möckel und Wolfgang Burba für den entscheidenden Kampf um den Sieg und Platz zwei qualifiziert. Und wie erwartet waren die Schweizer vom CC Grenchen die Gegner. Bis zum vierten End sah dann alles nach einem klaren Erfolg des Quartetts um Patrick Urech aus, das im Eisportzentrum Herzogenried seine HLT-Premiere feierte, die Saile-Crew schon in einer Ranglistenrunde knapp geschlagen hatte und nun im Duell um Platz eins mit 4:0 fast uneinholbar vorne lag. Eigentlich hätten die Schweizer das Finale nun ohne Druck zu Ende spielen können.

Doch die zweifachen Deutschen Seniorenmeister gaben sich noch lange nicht auf, nutzten das heimische Turnier als Probelauf für die Senioren-WM Ende April in Kanada. Während die bislang so starken Grenchener schwächelten, schafften die Mannheimer zuerst den 4:4-Ausgleich und erzwangen beim Stand von 6:6 einen "Alles-oder-Nichts"-Stein. Saile legte perfekt vor und platzierte sein Spielgerät genau im Dolly, dem Mittelpunkt des Zielkreises. Als Urech zu unpräzise konterte, kannte der Jubel im EZH keine Grenzen mehr. "Das ist kaum zu glauben", freute sich CCM-Präsident Rüdiger Kühlwein, dass der Wanderpokal für ein Jahr in Mannheim bleibt.

23. Herb-Lackhoff-Trophy

  • Bei der 23. Herb-Lackhoff-Trophy des Curling-Clubs Mannheim im Eissportzentrum Herzogenried starteten 18 Teams aus Deutschland, der Schweiz und Luxemburg.
  • Den Pokal gewann der CCM I mit Skip Uwe Saile, Christoph Möckel, Jürgen Münch und Wolfgang Burba, das sich - mit Jürgen Beck - als Deutscher Seniorenmeister auch für die WM in Kanada qualifiziert hat.
  • Das Team CCM I bezwang im geschlossenen Finale den CC Grenchen (Schweiz). Dritter wurde der CC Solothurn. In der Endrunde der besten Zehn kam es zu einer Mannheimer Paarung zwischen dem CCM II (4.) und dem CCM V (5.). (sd)

Lokalmatadore überzeugen

Er war auch stolz auf das gute Abschneiden der anderen Clubteams. Immerhin erreichten die Quartette um Jamie Boutin (4. CCM II) und Jens Eger (5. CCM V) die Finalrunde der besten Zehn, die Crew von Jürgen Beck - der Deutsche Meister und WM-Teilnehmer stellte sich in den Dienst des CCM III - landete auf Rang elf, CCM IV (Andreas Gebauer) erreichte Platz 14 unter den 18 Konkurrenten.

"Das eine Jahr Pause hat der Lackhoff-Trophy gutgetan", sieht Kühlwein die wegen mangelnder Beteiligung erfolgte Aussetzung 2016 inzwischen positiv. "Das war ein Weckruf. Mit der Teilnehmerzahl sind wir hochzufrieden und nie zuvor hatten wir so viele interne Helfer", sieht er nun hoffnungsvoll in die Zukunft des dreitägigen Turniers. "Das Niveau war sehr hoch", beurteilte er nicht nur das Können der beiden Erstplatzierten ("Die Grenchener spielten lange in der Suisse-League, der 1. Liga der Schweiz"), sondern auch die durchweg guten Leistungen in der Endrunde.

Ein Wermutstropfen trübt die gute Bilanz des CCM: Jürgen Beck wird beim Höhepunkt, der WM in Kanada, wohl nicht dabei sein. "Er ist Lehrer an der Friedrich-List-Schule und wird wegen der Abiturprüfungen vermutlich nicht freigestellt - obwohl seine Schüler eine entsprechende Eingabe machten", bedauert Saile die Schwächung seines Teams. "Er würde sehr fehlen. Ohne ihn wird die Play-off-Qualifikation schwer", sieht er das Ziel in Gefahr, unter die besten Acht zu kommen.

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 21.03.2017

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