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Hockey: Zweitligist TSVMH hat Klassenerhalt selbst in der Hand

Weiter im Rennen

Archiv-Artikel vom Mittwoch, den 16.05.2012

Von unserem Mitarbeiter Andreas Martin

Mannheim. Hockey-Zweitligist TSV Mannheim Hockey hat weiter alle Chancen auf den Klassenerhalt. Die Mannheimer erledigten ihre Hausaufgaben mit einem 8:4 (3:1) im direkten Duell gegen den Mitaufsteiger Osternienburger HC und profitierten zudem von einer weiteren Niederlage des ehemaligen DDR-Rekordmeisters am Tag darauf gegen den Rüsselsheimer RK (4:6). Nun haben es die Schwarz-Weiß-Roten am Sonntag in Rüsselsheim selbst in der Hand, mit einem Sieg in der 2. Feldhockey-Bundesliga Süd zu bleiben. Die 2:4 (1:3)-Niederlage gegen den Nürnberger HTC fiel unter diesen Gesichtspunkten nicht mehr groß ins Gewicht. Der Tabellenführer aus Franken machte am Fernmeldeturm die direkte Rückkehr in die Erstklassigkeit perfekt.

Viele Chancen nicht genutzt

Den Erfolg gegen die Osternienburger stellten Tobias Schreiber (4. Strafecke), Paul Koch (15.), Philip Schlageter (26. Siebenmeter, 42.), Lukas Goerdt (55., 66.) und Fabian Zilg (47., 68.) mit ihren Treffern sicher. "Das hätte auch 12:2 ausgehen können, aber wir haben wieder viele Chancen liegen lassen und den Gegner nach dem 6:2 sogar noch mal auf 6:4 herankommen lassen", beschrieb TSVMH-Trainer Uli Weise den Spielverlauf, angesichts dessen er sich letztlich doch noch über den Sieg freuen durfte.

Gegen den NHTC waren die Schwarz-Weiß-Roten zwar nicht chancenlos, aber gegen den cleveren Spitzenreiter waren die Tore von Schlageter zum 1:3 (33.) und Goerdt zum 2:4 (65.) zu wenig. Das 4:1 für die Gäste durch Max Müller per Siebenmeter sorgte für besonderen Diskussionsstoff, da Frederik Antes, wie schon am Vortag gegen den OHC, mit der grünen Karte für zwei Minuten vom Platz musste und der TSVMH so lange ohne Torwart dastand. Gegen den Schuss von Müller hatte Feldspieler Felix Watzinger keine Chance. "In jedem Spiel bekommen wir solche Schiedsrichterentscheidungen gegen uns", wünschte sich Weise hier mehr Fingerspitzengefühl.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 16.05.2012

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