Es ist eine fast drei Jahrzehnte währende Erfolgsgeschichte, die sich mit dem 28. Mannheimer Umweltpreis verbindet. Bau- und Umweltbürgermeister Lothar Quast zeichnete in dieser Woche mehr als 60 Teilnehmer aller Altersklassen bei der großen Preisverleihung in der Alten Feuerwache aus. Für den Dezernenten eine Abschiedsvorstellung, denn den Aufgabenbereich Umwelt wird Quast im Herbst an das neu zu gründende städtische Umweltdezernat abgeben.
Bei der langen und durchaus schweißtreibenden Preisverleihung merkte man Quast, der von Moderator Mathias Methner unterstützt wurde, aber die Freude, die er auch nach 24 Jahren noch an der Aufgabe hat, deutlich an. Kindergartengruppen, Vereine, Schulklassen, Firmen und Einzelpersonen haben sich mit ihren Projekten und Aktivitäten in Sachen Umwelt- und Klimaschutz beworben. "Dieses vorbildliche Engagement möchten wir mit dem Umweltpreis würdigen und die Projekte der Öffentlichkeit präsentieren", wie Quast betonte.
Insgesamt 12 500 Euro werden inzwischen von der Stadt und ihren Tochtergesellschaften Abfallbeseitigungsgesellschaft (ABG) und Parkhausbetriebe (MPB) ausgelobt und beispielsweise für Windräder und Wildbienenhotels, ein Umweltmusical und eine Umweltrallye, ein Baumpfad und ein Bus, der gar nicht fährt, sondern zu Fuß geht, vergeben. Quast: "Mannheimerinnen und Mannheimer aller Altersgruppen setzen sich mit Phantasie, Sachverstand und hohem Engagement für ihre Umwelt und die Natur in ihrer unmittelbaren Umgebung ein", lobte Quast das Engagement der Teilnehmer, die mit ihren Projekten das gesamte Spektrum des Umweltschutzes und der Umweltbildung abdecken.
Den ersten Preis (1000 Euro) erhielt die Klasse 9 der Hans-Müller-Wiedemann-Schule (Neckarau) für ihr Projekt zur Pflege der Rheinauer Dünen.
Über den zweiten Platz (750 Euro) freut sich die Schönauschule. Sie trat mit ihrer Konzeption zur Mobilitätsbildung an der Grundschule an.
Den dritten Platz belegte der Verein Lokale Agenda 21 Mannheim-Neckarau für sein nachhaltiges Strandbadfest und die zugehörigen Aktivitäten für eine nachhaltige Naherholung.
Die weiteren Bewerber erhielten Preisgelder zwischen 400 und 75 Euro sowie Sachpreise, leer ausgehen musste keiner von Ihnen. lang
"In der Jury sind wir immer wieder begeistert von der enormen Vielfalt und der hohen Qualität der eingereichten Projekte. Dabei ist es uns wichtig, kleine, nachahmenswerte Aktionen ebenso zu berücksichtigen wie große, öffentlichkeitswirksame Projekte oder die Projekte von Bewerbern, die sich schon seit vielen Jahren kontinuierlich beteiligen", wie Quast die Entscheidung der Umweltpreis-Jury erläuterte. lang
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