Verkehr:
A6 Höhe in Ausfahrthöhe Rheinau in den frühen Morgenstunden wegen eines brennenden Papiertransporters über Stunden gesperrt
Brennender Lkw blockiert die Autobahn
Von unserem Mitarbeiter Moritz Pauls
Mannheim - Rheinau: Auf der A6 in Höhe der Abfahrt Rheinau hat ein mit Altpapier beladener LKWFeuer gefangen. Die A6 war voll gesperrt.
© Thomas Rittelmann
Die Feuerwehr war mit sechs Einsatzfahrzeugen bis mittags im Einsatz, um das geladene Altpapier zu löschen.
© Rittelmann
Der Brand eines Papiertransporters führte dazu, dass gestern auf der A6 zwischen Schwetzingen und Kreuz Mannheim, Höhe Ausfahrt Rheinau, die Autobahn ab 5.30 Uhr für über fünf Stunden komplett gesperrt werden musste. Dies führte insbesondere während des Berufsverkehrs zu erheblichen Behinderungen. Selbst eine halbe Stunde, nachdem eine Spur wieder frei gegeben worden war, stauten sich die Autos noch auf einer Länge von vier Kilometern. Die Ursache für das Feuer, das die Fahrbahn der A6 leicht beschädigte, ist noch unbekannt.
"Als der Fahrer das Feuer im Rückspiegel seines Lastwagens bemerkte, stoppte er sein Fahrzeug und wählte den Notruf," so Markus Winter, Pressestelle der Polizei Mannheim. Seine Kollegen sperrten die Autobahn zunächst komplett. Gegen 10.30 Uhr wurde eine Spur wieder freigegeben.
Für die nachfolgenden Fahrzeuge richtete die Polizei ab der Anschlussstelle Schwetzingen eine Umleitung (U76) über die Bundesstraßen B36 und B 38a auf die Autobahn A656 Richtung Heidelberg ein. Am Mannheimer Kreuz konnten die Autofahrer dann wieder auf die A6 zurückkehren.
Die Löscharbeiten am brennenden Transporter dauerten trotz der sechs Einsatzfahrzeuge am Unfallort bis 11.30 Uhr und gestalteten sich wegen der Ladung schwierig."Das größte Problem lag darin, dass der komplette Anhänger mit gepressten Kartonageballen aus Altpapier beladen war. Diese mussten einzeln herausgeholt, auseinandergezogen und dann gelöscht werden", berichtet Stefan Heim, von der Feuerwehr Mannheim. Außerdem sei die Kartonage durch die nach dem Öffnen bessere Luftzufuhr immer wieder aufgeglüht.
Während der erste Fahrstreifen ab 10.30 Uhr wieder freigegeben war, musste die zweite Spur aus verschiedenen Gründen bis in den Nachmittag hinein gesperrt bleiben.
"Erst wenn sicher ist, dass keine Gefahr für die Verkehrssicherheit besteht, kann die Spur wieder freigegeben werden", erklärt Markus Winter. Deshalb sei die zweite Spur erst freigegeben worden, nachdem um 13.30 Uhr klar war, dass keine Gefahr für die Verkehrssicherheit bestand und außerdem die durch das Löschwasser entstandene Eisschicht wieder entfernt war.
Was die Beseitigung des entstandenen Schadens an der Autobahndecke kosten wird, steht noch nicht fest.
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