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„MM“-Bürgerforum: Lebhafte Debatte über künftiges Führungsmodell des Nationaltheaters / Voll besetzter Saal

Die Intendantenfrage polarisiert

Von unserem Redaktionsmitglied Heiko Brohm

Das Podium: (v.l.) Prof. Achim Weizel, Holger Schultze, Ulrich Schwab, Dr. Stephan Wolf, Stephan M. Dettlinger, Dr. Peter Kurz und Klaus Zehelein.

©  Prosswitz

Ein Generalintendant wie bisher oder doch eine Gruppe gleichberechtigter Intendanten: Wer soll das Nationaltheater künftig leiten? Diese Frage steht seit Wochen im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Gestern Abend debattierten beim Bürgerforum des "Mannheimer Morgen" Politiker, Theater-Experten und Bürger darüber. Auf dem Podium des Jüdischen Gemeindezentrums stritten die Diskutanten für ihre Positionen - vor einem bis auf den letzten Platz voll besetzten Saal.

Oberbürgermeister Peter Kurz bekräftigte seine Position, eine Neuordnung an der Spitze des Vierspartenhauses in Angriff nehmen zu wollen: "Wir müssen uns fragen, ob das Modell der Generalintendanz noch aktuell ist." Mannheim sei mit dieser Form längst in der Minderheit in Deutschland. Kurz kritisierte den teils scharfen Ton der Debatte der vergangenen Wochen - "hier wird teilweise nicht der Ball gespielt, sondern auf den Mann gegangen." Mit Kurz diskutierten auf dem Podium Klaus Zehelein, Präsident des deutschen Bühnenvereins, Ulrich Schwab, früherer Generalintendant des Nationaltheaters, Holger Schultze, Intendant des Heidelberger Theaters, und Achim Weizel, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Nationaltheaters. Stefan M. Dettlinger und Stephan Wolf vom "MM" moderierten den Abend. Unterstützung bekam Kurz von Klaus Zehelein. "Die Kunst hat sich enorm verändert und ausdifferenziert", so Zehelein. Dieser Anspruch sei von einer Identifikationsfigur nicht zu vertreten, "völlig unmöglich". Anders dagegen Schwab, er wies auf die aus seiner Sicht besondere Rolle des Nationaltheaters hin. "Es ist eines der wichtigsten Kleinodien der Identifikation in dieser Stadt." Mit einer Aufteilung der Intendanz würde das Haus anonymisiert, so Schwab.

"Menschen nicht mitgenommen"

Die Leitung des Nationaltheaters

  • Das Mannheimer Nationaltheater (NTM) ist ein Vierspartenhaus, es besteht aus Oper, Schauspiel, Tanz und Schnawwl.
  • Bisher wurde das NTM von einem Generalintendanten geleitet. Zuletzt hatte die Position Regula Gerber inne. Seit ihrem Ausscheiden steht das Führungsmodell zur Disposition.
  • Als Gegenmodell wird häufig das Staatstheater Stuttgart genannt. Dort gibt es ein Leitungsteam, in dem die Spartenintendanten unter einem geschäftsführenden Intendanten gleichberechtigt vertreten sind.
  • OB Kurz hat ein Modell vorgeschlagen, in dem es fünf gleichberechtigte Intendanten gibt, von denen zwei (Schauspiel, Oper) abwechselnd neben den geschäftsführenden Intendanten rücken.
  • Am 5. Dezember berät der Kulturausschuss, am 18. Dezember entscheidet der Gemeinderat. bro

"Der Vorstand der Freunde und Förderer ist mehrheitlich für ein Generalintendanten-Modell", sagte Weizel. Er stellte aber fest, dass die Entscheidung für das neue Modell mit mehreren Intendanten schon gefallen sei, weil die Mehrheiten im Gemeinderat sich bereits festgelegt hätten. "Sie haben es aber leider nicht geschafft, die Menschen, die nicht Ihrer Meinung sind, mitzunehmen", sagte Weizel in Richtung von OB Kurz. Ein Vorwurf, den Kurz deutlich zurückwies. Der Prozess laufe bis heute den üblichen demokratischen Weg. Holger Schultze betonte, dass er eine Verlagerung auf mehrere Verantwortliche zwar inhaltlich für sinnvoll halte - "aber man muss dann auch ehrlich sagen, dass dieses Modell teurer wird".

© Mannheimer Morgen, Freitag, 23.11.2012

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