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„MM“-Morgentour: Zeitungsleser besuchen den Rosengarten und das Landesgestüt in Zweibrücken

Edle Rosen und edle Rösser – Sommer-Ausflug in die Pfalz

Archiv-Artikel vom Montag, den 29.08.2016

Von unserer Mitarbeiterin Sina Roth

Wunderbarer Rosenduft: Leserin Heide Henigin riecht an einer der prächtigen Blüten in der Parkanlage.

© Roth

Doris Groh streichelt eines der Welsh-Ponys im Landesgestüt.

Der Zweibrücker Rosengarten lädt zum Spaziergang ein.

Bei einer Morgentour nach Zweibrücken nutzten 44 Leser die Gelegenheit, die Blütenpracht des Rosengartens zu bewundern und edle Pferde im Landgestüt zu erleben. Los ging es mit einer Führung durch die Gartenanlage im Herzen der Stadt: Peter Buchholz und Fabian Lenz begleiteten ihre jeweilige Gruppe und berichteten von der Eröffnung des Rosengartens im Jahr 1914 und der Entwicklung des Gartens bis hin zum heutigen Erscheinungsbild.

"Der Duft ist entscheidend"

Bei strahlendem Sonnenschein staunten die Teilnehmer über mehr als 1500 verschiedenen Rosensorten in unterschiedlichen Farben und Größen. Auch farbenprächtige Dahlien, Bäume und Sträucher sind auf dem Gelände gepflanzt. Heide Henigin erfreute sich besonders an den duftenden Blumen. "Für mich ist der Duft einer Rose entscheidend. Die Parkanlage gefällt mir sehr gut, auf den Rosengarten habe ich mich besonders gefreut", erzählte die 64-Jährige.

Von Rosen und Pferden

  • Der Rosengarten Zweibrücken wurde im Jahr 1914 eröffnet.
  • Über 45 000 Rosen von rund 1500 Arten, etwa 800 Staudensorten und ca. 500 verschiedene Ziergehölz- und Baumarten sind im Garten angepflanzt.
  • Die beste Besuchszeit des Gartens ist der Rosenmonat Juni, da die Blüten dann in voller Pracht stehen.
  • Die Geschichte des Landgestüts Zweibrücken umfasst über 250 Jahre.
  • Das Anwesen ist das kleinste von zehn Gestüten in Deutschland. Es ist für die "Zweibrücker Rasse" bekannt und zeichnet sich heute durch die EU-Besamungsstation und ein breites Veranstaltungsangebot aus.
  • Zurzeit nehmen etwa 200 Reitschüler am Unterricht auf dem Hof teil. (ssr)

Bei der Führung stand die Königin der Blumen im Mittelpunkt: Wie und wann schneiden die Profis die unterschiedlichen Rosen? Und wann ist der geeignete Zeitpunkt zum Düngen der Pflanzen? "Schneiden sollte man die Rosen in der Regel, wenn die Kirschen blühen. Außerdem empfehlen wir, die Blumen im Frühling und nach der ersten Blüte zu düngen", erklärte Buchholz. "Ich finde es toll, dass wir die Tipps der Gärtner zuhause umsetzen können", erzählte Irmtraud Kochte, die bereits zum zweiten Mal mit dabei war.

Mehr als 45 000 Rosen

Bei mehr als 45 000 Rosen fällt viel Arbeit für die durchschnittlich acht Mitarbeiter des Gartens an. Sie beschneiden die Triebe, bereiten den Boden auf und vieles mehr. Das schöne Ambiente nutzen neben Besuchern auch etwa 40 Hochzeitspaare pro Saison: "Sie feiern in der Anlage sowohl standesamtliche als auch freie Trauungen", so Buchholz. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem Biergarten ging es zum zweiten Höhepunkt der Tour.

Christel Platz und ihr Mann Jürgen nutzten die freie Zeit, um nach dem Essen Zweibrücken kennenzulernen: "Wir sind in die Innenstadt aufgebrochen und haben es uns bei einem erfrischenden Eis gemütlich gemacht", erzählten sie. Das Paar war schon das siebte Mal mit dabei und freute sich, etwas Neues über Pferde und das Gestüt zu erfahren. Auf dem Familienbetrieb tauchten die Frauen und Männer in die Zeit Herzog Christian IV. ein, der im Jahr 1755 die Gründung des Gestüts manifestierte.

Alexander Kölsch leitet das Anwesen und ist mit dessen über 250 Jahre alter Geschichte vertraut. Er führte die Leser durch die große Reithalle, zum Reitplatz und in die Ställe, in denen die Zuchthengste in ihren Boxen stehen. Noch heute hat das Gestüt nichts von der einstigen Pracht eingebüßt, nur das Programm hat sich etwas verändert: Was mit der Zucht des "Zweibrücker Pferdes" begann, hat sich zu einer EU-Besamungsstation mit edlen Hengsten weiterentwickelt.

Zuschauen bei der Reitstunde

Bei einem Blick hinter die Kulissen durften sich die Teilnehmer die Besamungsstation und das sogenannte "Stuten-Phantom" näher ansehen, wo Besamungstechniker den Samen der Hengste auffangen. Neben zahlreichen Veranstaltungen, wie der großen Pferdegala, sei der Reitunterricht für Anfänger, Wiedereinsteiger und fortgeschrittene Reiter ein Schwerpunkt des Gestüts, so Kölsch. Einige der Leser nutzten die Gelegenheit und beobachteten eine Anfängergruppe bei einer ihrer ersten Stunden in der großen Reithalle.

© Mannheimer Morgen, Montag, 29.08.2016

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