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Medizin: Mannheimer stellt europäisches Schlaganfall-Projekt in Boston bei Wissenschaftskongress vor

Gemeinsamer Kampf gegen Hirninfarkt

Bei dem großen US-Wissenschaftskongress in Boston wird das von Mannheim aus koordinierte Europäische Netzwerk zur Erforschung des Schlaganfalls präsentiert. Die EU-Kommission hat das Vorzeigeprojekt für die Tagung ausgewählt. Übermorgen stellt es der geschäftsführende Oberarzt der Neurologischen Universitätsklinik Mannheim, Professor Stephen Meairs (Bild), vor.

Zahlen sprechen für sich: Weltweit erleiden mehr als 15 Millionen Menschen einen Schlaganfall - für sechs Millionen Betroffene ein Todesurteil. Und bei jenen, die den Hirninfarkt überleben, leiden viele ein Leben lang unter den Folgen - wie Lähmungen, Sprachschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme. Angesichts der Veränderungen bei der Alterspyramide rechnen Experten damit, dass die Zahl der Schlaganfälle drastisch zunehmen wird.

Mit Blick auf die großen Herausforderungen hat die EU 2008 ein europäisches Schlaganfall-Netzwerk, "European Stroke Network", gegründet, das Expertise bündeln und neue Strategien vorantreiben soll. Klinische und experimentelle Wissenschaftler arbeiten zusammen, um möglichst schnell und effektiv Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in Therapiekonzepte umzusetzen. Netzwerk bedeutet auch, dass Fachgebiete verknüpft werden: Experten auf dem Gebiet der Hirnblutschranke, der Biochemie, Pharmakologie und Nanotechnologie suchen zwar gemeinsam, aber aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln nach neuen Ansätzen bei der Bekämpfung und Behandlung von Hirninfarkten.

Koordination in Mannheim

Dass bei dem EU-Projekt die Fäden von 30 Forschungszentren sowie Industriepartnern und Patientenorganisationen an Rhein und Neckar zusammenlaufen, hat seinen Grund: Die Neurologische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim etablierte nicht nur vor 15 Jahren die erste baden-württembergische Schlaganfall-Spezialeinheit, eine sogenannte Stroke Unit. Darüber hinaus widmet sich Klinikchef Professor Dr. Michael Hennerici seit Jahren der Aufklärung jener Vorgänge und Veränderungen in Kopf und Körper, die beim Schlaganfall eine unheilvolle Rolle spielen. Beispielsweise Entzündungsreaktionen.

Inzwischen hat das in Mannheim koordinierte Projekt Brücken nach Kanada geschlagen und mit dortigen Forschungszentren sechs Pilotvorhaben auf den Weg gebracht. Bei dem Wissenschaftskongress in Boston - veranstaltet von der renommierten "Association for Advancement of Science" - soll über weitere transatlantische Kooperationen mit dem EU-Schlaganfall-Netzwerk diskutiert werden. wam

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 13.02.2013

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