"Die Argumente von Kritikern und Gegnern einer Bundesgartenschau (Buga) werden jederzeit akzeptiert, nicht jedoch jede ihrer Methoden, Verallgemeinerungen und vor allem Angriffe gegenüber anderen Engagierten, wie dies beispielsweise gegenüber den Zukunftslotsen der Fall war", erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gestern im Streit um seine Rüge an Kritiker der Bürgerbeteiligung und der Buga-Bewerbung. Der OB unterstrich in einer Mitteilung, dass "Kritikern Raum gegeben" und der Beteiligungsprozess "engagiert fortgeführt" werden solle. Ihm gehe es "um die Bewahrung eines guten gesellschaftlichen Miteinanders". Kurz: "Wir wollen vermeiden, dass Engagierte sich zurückziehen."
Im Streit um den im Hauptausschuss nicht zu Wort gekommenen Bezirksbeirat Rolf Götz meldete sich jetzt dessen Vogelstängler Kollege Volker Kögel (CDU), der sich ebenfalls von OB Kurz übergangen fühlt: "Der Ablauf war doch so, dass Professor Weizel (ML/Freie Wähler) noch mal das Wort hatte und es dann ohne Punkt und Komma zur Abstimmung kam." Kögel, der ebenfalls sein Rederecht zur Buga-Bewerbung wahrnehmen wollte, fragt deshalb, ob "vor der Abstimmung absichtlich nicht mehr nach Wortmeldungen gefragt wurde?"
Am kommenden Mittwoch, 6. Februar, diskutieren Bürger und Experten auf Einladung des "MM" im Anna-Reiß-Saal der rem, Museum Weltkulturen, D 5, um 19 Uhr über das Thema "Buga 2023 - Zukunfts-Chance für Mannheim?". lang
Leser-Kommentare
Aufgrund von nicht freigegebenen Kommentaren kann die Anzahl dargestellter Kommentare abweichen