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Friedrichsfeld: Fahrzeugbrand in der Werkstatt – Qualm dringt auch in Verkaufsräume ein

Millionenschaden bei Porsche

Von unserem Redaktionsmitglied Peter W. Ragge

Ein Brand in der Werkstatt der Porsche-Niederlassung im neuen Friedrichsfelder Gewerbegebiet entlang der Autobahn sorgte in der Nacht zum Samstag für einen größeren Feuerwehreinsatz.

© Priebe

Enorm hoher Sachschaden entstand am Freitagabend bei einem Brand im Porschezentrum in der Elsa-Brandström-Straße (wir berichteten bereits kurz). Laut Polizei schlagen die insgesamt acht beschädigten Fahrzeuge mit 600 000 Euro zu Buche, am Gebäude entstand Schaden von 1,5 Millionen Euro - macht in der Summe 2,1 Millionen Euro.

Der Alarm kam gegen 20 Uhr, gerade war die Spitze des "Blaulichtumzugs" an der neuen Hauptfeuerwache in Neckarau angekommen. Zunächst war es aber nur die automatische Brandmeldeanlage, die anschlug - also ein Einsatz für den Löschzug der Wache Süd in Rheinau. Kaum traf aber der Rettungsdienst, der gerade in der Nähe war, bei dem Porsche-Gebäude ein, meldete er eine sichtbare Rauchentwicklung. Daher brausten zusätzlich ein Fahrzeug des Löschzugs Mitte, das gerade noch beim Umzug mitgefahren war, sowie ein Einsatzleiter los, ferner zwei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfeld. Die hatten erst kurz vor dem Umzug einen Gartenhüttenbrand in der Main-Neckar-Bahn-Straße gelöscht, mussten nun gleich wieder ausrücken.

Ursache unklar - Kripo ermittelt

"Zum Glück waren auch Porsche-Mitarbeiter vor Ort, die uns gleich sagen konnten, wo es brennt und wie wir gut hinkommen", so Cornelia Zimmer, die Zugführerin der Berufsfeuerwehr. Der Brand war in der Werkstatt entstanden, dort stand ein 911er-Porsche in Flammen. Zwei Trupps drangen unter Atemschutz mit einem Strahlrohr in die Werkstatt ein, brachten drei Gasflaschen in Sicherheit und löschten die Flammen. Dennoch wurde ein daneben stehender zweiter Sportwagen in Mitleidenschaft gezogen. An einem dritten Fahrzeug beschädigte die Hitze den Lack, fünf weitere Wagen bekamen enorm viel Ruß ab.

"Es muss eine Carbonkarosserie gewesen sein, denn es gab enorm dicken, schwarzen Rauch und sehr viel Ruß", so die Zugführerin. Weil die Tür zum Verkaufsraum offen gestanden habe, zog der Qualm auch dorthin, gibt es jetzt überall einen schmierig-öligen Rußfilm. "Das Dach hat aber nichts abbekommen", erklärte Cornelia Zimmer, das haben die Feuerwehrleute per Drehleiter kontrolliert. Insgesamt zog sich der Einsatz bis gegen Mitternacht hin - weil es auch viel Zeit und mehrerer Hochleistungslüfter bedurfte, den Qualm aus dem Gebäude zu drücken. "Wir mussten auch das hintere Tor der Werkstatt, das durch die Hitze wohl verzogen war, gewaltsam öffnen, damit wir richtig lüften konnten", schilderte die Zugführerin den Einsatz.

Die Ursache des Brands ist unklar, dazu hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

© Mannheimer Morgen, Montag, 20.03.2017

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