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Paradeplatz: Mehrere hundert Menschen demonstrieren gegen die Entlassungen beim Möbelhaus XXXL / Entschuldigung gefordert

Protest gegen plötzliche Freistellung

Archiv-Artikel vom Montag, den 29.02.2016

Bundestagsabgeordneter Stefan Rebmann (r.) und die Landtagabgeordneten Wolfgang Raufelder, Stefan-Fulst-Blei, SPD Kandidat Boris Weiracuh und Stadträtin Andrea Safferling unterstützten die lautstarke Protestaktion auf dem Paradeplatz

© has)

Es waren mehrere hundert Menschen, die für den Erhalt der Arbeitsplätze beim Möbelhaus XXXL auf die Straße gingen. Vertreter der Gewerkschaften ver.di und IG Metall bekundeten ihre Solidarität mit den 99 in Mannheim freigesetzten Mitarbeitern der Möbelhauskette. Betriebsrat Tom Becker hielt mit Vorwürfen an die Unternehmensleitung nicht hinterm Berg: "Wenn dieses System Schule macht, dann sind Grund- und Betriebsverfassungsgesetz nichts wert." An den Standorten Mannheim, Eschborn und Wiesbaden sollen nach seinen Angaben insgesamt 232 Arbeitsplätze verloren gehen.

In Mannheim wurden die 99 Mitarbeiter quasi von heute auf morgen vor die Tür gesetzt. Aus diesem Grunde stiegen genau so viele Luftballons in den Himmel. Weil das Möbelhaus mit einem großen roten Stuhl wirbt, hatten viele einen Stuhl mitgebracht, auf den sie sich während der Kundgebung setzten.

Solidarischen Protest gefordert

Von Beifall und lautstarken Trillerpfeifen begrüßt, wurde ver.di-Landesbezirksleiterin Leni Breymaier. Sie machte ihrem Ärger Luft: "Ohne jede Vorankündigung so viele Mitarbeiter freizusetzen, ist eigentlich eine Sauerei. Ich fordere daher von der Unternehmensleitung wenigstens eine anständige Entschuldigung." Gewerkschaftssekretär Stephan Weis-Wil forderte: "Bringen Sie die Arbeitsplätze nach Mannheim zurück. Die Menschen hier wollen ein sicheres Einkommen haben.""Wir müssen über die Werksgrenzen hinaus gemeinsam kämpfen", stellte auch IG-Metaller Reinhold Götz fest, der weitere Beispiele geplanter Entlassungen bei Alstom Bombardier und Schenker aufzählte: "Es geht um Arbeitsplätze für unsere Stadt und unsere Region", so Götz weiter. "Ohne Arbeit stirbt die Region" stellte Wolfgang Alles vom überbetrieblichen Solidaritätskommittee Rhein-Neckar heraus. Er formulierte den Artikel 1 des Grundgesetzes in Richtung XXXL um: "Hier gilt offensichtlich: Die Höhe des Profits ist unantastbar."Er kritisierte, dass auch der Satz "Eigentum verpflichtet" vollkommen verloren gegangen sei. Wenn man einem Unternehmen vorwerfe, es sei nicht kundenfreundlich genug, wie das von XXXL geäußert wurde, "schmeißt man normalerweise den Chef raus und nicht die Mitarbeiter", hatte Leni Breymaier kritisiert. Das Unternehmen habe sich laut Breymaier den falschen Standort für die Entlassungen ausgesucht. "Denn Mannheim kann kämpfen." has

© Mannheimer Morgen, Montag, 29.02.2016

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