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Wettbewerb: Elisabeth Frikkel von der Pestalozzischule in Sandhausen gewinnt den Bezirksentscheid der Förderschulen auf der Rheinau

Vorleserin mit Katzenkrimi zum Sieg

Archiv-Artikel vom Donnerstag, den 25.02.2016

Von unserer Mitarbeiterin Sylvia Osthues

Am Ende hat sie die Jury überzeugt: Siegerin Elisabeth Frikkel (12) aus Sandhausen mit ihrer Urkunde und ihrem Buchpreis.

© ost

Die Kandidatin aus Mannheim: Gina Kwiek von der Rheinauschule.

Sammy, der Hauskater, träumt von Freiheit und Abenteuer. Eines Tages bricht er aus und schließt sich dem Donner-Clan an, einem der vier Katzen-Clans, die sich den nahe gelegenen Wald teilen... Mit einem spannenden Katzenkrimi und der ebenso lebendigen Lesung eines anderen, ihr zuvor unbekannten Textes gewann Elisabeth Frikkel, Schülerin der Pestalozzischule in Sandhausen, den Bezirksentscheid der Förderschulen im Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in der Stadtteilbibliothek auf der Rheinau.

Schülerin von der Rheinau

Bibliotheksleiter Norbert Kugel bedauerte, dass aus Mannheim - obwohl es hier insgesamt fünf Förderschulen gibt und alle Schulsieger startberechtigt gewesen wären - nur die Rheinauschule eine Teilnehmerin geschickt hatte. Gina Kwiek, die erste aus den Reihen der Sinti und Roma, die an einem Bezirksentscheid teilnahm, las aus ihrem Lieblingsbuch "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig" von Christine Nöstlinger. Das Mädchen geht in die sechste Klasse der Rheinauschule. Bei ihrer Vorstellung hatte Gina erklärt, ein besonderes Lieblingsschulfach habe sie nicht - aber Singen sei ihr großes Hobby.

Die Vorleser

Außer Siegerin Elisabeth Frikkel haben am Wettbewerb teilgenommen: Philipp Odenwälder von der Erich Kästner-Schule in Ladenburg mit dem Buch "Dilip und der Urknall" von Salah Naoura.

Nadine Kühn von der Reuchlin-Schulen in Bad Liebenzell mit "Das liebste Pony der Welt" von Daniela Stern.

Maurice Blum von der Kurt-Waibel-Schule in Schwetzingen las aus "Die Mutprobe" von Carolin Philipps.

Isabell Horn von der Neurottschule in Ketsch las einen Abschnitt aus "Conni und die Detektive" von Julia Boehme.

Hanna Armbruster von der Johannesberg Schule in Mosbach las "Die schönsten Tiergeschichten" von Ray Cresswell.

Gina Kwiek von der Rheinauschule in Mannheim trug einen Abschnitt aus ihrem Lieblingsbuch "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig" von Christine Nöstlinger vor.

Enrique Moral-Walchshofer (Schwarzbach-Schule) las aus "Tore, Milo und Lars" von Marco Banholzer.

Denis Recher von der Christophorus-Schule in Freudenstadt war mit "Das Gespenst von Canterbury" von Oscar Wilde dabei. ost

Der Bezirksbescheid ist zugleich Endentscheid für die Förderschüler. Es gibt keinen Landes- und Bundesentscheid wie beim Vorlesewettbewerb für Gymnasien, Realschulen, Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen. Qualifiziert hatten sich die Sieger der Schulen im Bezirk Karlsruhe. Also fuhren die Teilnehmer mit Mitschülern, Lehrern und manche sogar mit der ganzen Klasse zur Stadtteilbibliothek in der Konrad-Duden-Schule auf der Rheinau.

Natürlich war die Aufregung groß, doch mit so vielen Fans zur Unterstützung konnte das Ganze doch relativ entspannt angegangen werden. Außerdem sorgte der neugegründete Schulchor unter Leitung von Birgit Schellhase zusätzlich für eine entspannte Atmosphäre. Insgesamt waren neun Schulen mit ihren Schulsiegern dabei.

Vor einem großen Publikum (60 Zuhörer) lasen die Sieger aus Mannheim, Ladenburg, Bad Liebenzell, Schwetzingen, Ketsch, Mosbach, Schwarzach, Sandhausen und Freudenstadt jeweils einen selbst ausgewählten Text und einen fremden Text vor. Mutig, freudig und ganz schön gut waren die Leistungen der fünf Mädchen und vier Jungen. Siegerin Elisabeth hatte sich das Buch "In die Wildnis" von Erin Hunt ausgesucht, ein packendes Epos aus einer Welt, in der die netten Vierbeiner noch richtige Raubtiere sind und das bei den Zuhörern guten Anklang fand. Der Überlebenskampf der ungezähmten Katzen, die tief verborgen im Wald zusammenleben, war spannend und lustig.

Danach kam das nervenzehrende Warten auf die Entscheidung der Jury. Bei Brezeln und Saft war Zeit für eine kleine Pause. Es folgte die spannende Siegerehrung. "Alle haben sich wunderbar geschlagen, jeder auf seine Weise, und das Ergebnis zeigt, wie sinnvoll dieser Lesewettstreit parallel zum Vorlesewettbewerb der Gymnasien, Realschulen und Gemeinschaftsschulen ist", fand Bibliotheksleiter Kugel.

Ganz schön aufgeregt

Alle Teilnehmer konnten sich über ein Buchpräsent und eine Urkunde freuen. Und als Elisabeth als Siegerin des regionalen Vorlesewettbewerbs genannt wurde, war die Freude bei ihr und ihrer Lehrerin Wiebke Hinrichs groß. Sie sei schon ganz schön aufgeregt gewesen, bekannte die Zwölfjährige. Elisabeth, die am liebsten Tierbücher liest, ist zweisprachig aufgewachsen; ihre Mutter stammt aus Russland. "Elisabeth ist eine eher stille Schülerin, die aber aufblüht, wenn sie vorlesen kann. Dann staunen alle, wie gut sie das kann", erzählte ihre Lehrerin.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 25.02.2016

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