Das Thema Bürgerbeteiligung zog sich wie ein roter Faden durch das zurückliegende Jahr. Als beispielhaft gelobt wurde der mehrstufige Bürgerbeteiligungsprozess im Zusammenhang mit der Neugestaltung von Käfertals Mitte. In Sachen Konversion knirschte es nach einer hoffnungsvollen Auftaktveranstaltung allerdings gewaltig. Aus nicht-öffentlichen Sitzungen sickerten Details von Machbarkeitsstudien an die Öffentlichkeit und sorgten bei den Betroffenen für Empörung.
Das Modell zur Betreuung der Bezirksbeiräte sorgte ebenfalls für Misstöne. Von der ursprünglichen Fassung fühlten sich die Bezirksbeiräte eher beschnitten. Die Verwaltung besserte nach. Ab 1. Januar tritt die Neuregelung zunächst probehalber in Kraft.
Der Runde Tisch zur Zukunft der Scholl-Schulen wurde außer Kraft gesetzt. Die Entscheidung über einen Neubau fiel ohne bürgerschaftliche Beteiligung. Auch wenn die Verwaltung in einigen Punkten einlenkte, in einer Sache blieb man hart: Zum Arbeitskreis "Bäderkonzeption" wurden keine bürgerschaftlichen Vertreter zugelassen. dir
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