Wenn genügend Spenden zusammenkommen, sollen die Glocken der Calvin-Kirche im Oktober wieder läuten.
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Inzwischen ist es sicher jedem aufgefallen, dass die Glocken der Johannes-Calvin-Kirche in Friedrichsfeld nicht mehr läuten. Das liegt daran, dass Experten bei der Glockenwartung im Februar einen dramatischen Verschleiß der Stahllager und Stahljoche, in welchen die Glocken seit Jahrzehnten beim Läuten bewegt werden, festgestellt hatten und das Werk aus Sicherheitsgründen abgestellt werden musste. Nur die Uhr schlägt noch, weil dazu die Glocken nicht bewegt werden müssen.
Während es an Ostern deshalb sehr still war, gab es zur Konfirmation die freundliche Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde, so dass Festgottesdienst und Einzug der Konfirmanden durch das Geläut der Glocken von St. Bonifatius begleitet wurden. Die Reparaturkosten der Stahllager und -joche werden den Haushalt der Johannes-Calvin-Gemeinde mit circa 20 000 Euro belasten. Da die Gemeinde in der glücklichen Situation ist, Rücklagen zu haben, kann die Hälfte der Kosten daraus bestritten werden.
Schöner Anfang
Um aber weiterhin nachhaltig zu wirtschaften und andere Instandhaltungskosten sowie sonstige laufende Kosten in naher Zukunft aufzufangen, ist man gerade bei einer so großen Summe auf Spenden angewiesen. Erste Aufrufe haben bereits Früchte getragen. Trotzdem klafft da noch eine große Lücke, die es zu schließen gilt. Neben der Überweisung auf ein Sonderkonto können sich Förderer nach den Gottesdiensten für einen vorbereiteten Spendenscheck zwischen 20 Euro und 1000 Euro entscheiden.
Diese und Überweisungsformulare sind auch im Sekretariat erhältlich. Wenn alle kräftig mithelfen, dann hofft man, bis zum Heimattag im Oktober die Glocken der Johannes-Calvin-Kirche wieder läuten zu können. Inzwischen wurde auch ein Ticker eingerichtet, auf dem man den aktuellen Spendenstand ablesen kann. -ion
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