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Innenstadt: Das RaumZeitLabor stellt sich in den Räumen einer ehemaligen Konditorei am Luisenring vor

In weißen Kitteln neue Formen kreieren

Von unserer Mitarbeiterin Juliana Keppler

Das RaumZeitLabor hat Einiges zu bieten: Simon Koelsch und Jan-Daniel Georgens staunen (v.li.).

© Tröster

In den Räumen der ehemaligen Konditorei am Luisenring 25a ist es proppenvoll, so dass man vor lauter Leuten kaum zur Tür hineinkommt. An einem Tresen werden Getränke verkauft, an kleinen Tischen an der rechten Seite sitzen Uni-Studierende in Mänteln und unterhalten sich. Andere stehen und reden mit ihren Kommilitonen. Lautes Gemurmel ist zu hören. Es riecht nach frischem Popcorn, das eifrig gegessen wird. Die meisten jungen Leute stehen und warten auf den Beginn des Vortrags des Vereins RaumZeitLabor. Dessen Mitglieder sind an den weißen Kitteln zu erkennen.

"Hallo Leute!" eröffnet Jan-Daniel Georgens seinen Vortrag. Er zeigt eine Powerpoint-Präsentation mit Fotos kreativer Arbeit. Verschiedene technische Geräte sind zu sehen. Der Verein RaumZeitLabor wurde 2011 mit 30 Mitgliedern gegründet. Heute hat er bereits 100 Mitglieder. Es ist ein Verein für technikinteressierte Hacker und Bastler. Hier wird kreativ mit Technik und technischem Gerät umgegangen, vor allem mit alten Computern oder alten Displays. Der Verein sehe kostengünstige Weiterbildung als eines seiner zentralen Ziele an, erläutert Georgens. Sein Vereinskollege Simon Kölsch führt den Vortrag fort.

Breites Workshopangebot

Das RaumZeitLabor habe sich einen Bildungsauftrag gegeben und sei als gemeinnütziger Verein eingetragen. Es gebe ein breites Workshopangebot, das von Programmierung über Stick- und Nähkurse bis zu Kochworkshops reiche.

Außerdem finden Konzerte statt, wie zuletzt das von Anika, einer E-Gitarristin. Zudem hat das RaumZeitLabor teure Geräte wie einen Lötkolben oder eine Fräsmaschine angeschafft. Jeder kann vorbeikommen und die Maschinen benutzen. Dafür muss man kein Vereinsmitglied sein. Lernen durch Lehren, Hierarchielosigkeit und Transparenz sind die drei wichtigsten Prinzipien, die sich der Verein gegeben hat.

Die Studentin Ricarda Recker hat sich in ihrer Bachelor-Arbeit mit dem leerstehenden Raum am Luisenring 25 a beschäftigt. Sie hat versucht, ihn als "Zwischenraum" neu zu beleben. Recker studiert Kommunikationsdesign an der Hochschule Mannheim.

Für vier Wochen sind hier eine Bar, Kleinkunst, Konzerte und Vorträge beheimatet. Alexandra Strömich, eine Mannheimer Designerin, stellt im Zwischenraum ihre Fotoserie "Bestia" aus. Diese entstand im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule Mannheim.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 08.03.2013

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