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Innenstadt/Jungbusch/Neckarstadt: Integrationsfonds für südosteuropäische EU-Zuwanderer gestartet / Erste Anträge bis Ende des Monats bewilligt

Zuwanderer-Familien erhalten Unterstützung

Von unserem Redaktionsmitglied Anke Philipp

Gute Nachricht für Quartiermanager, Einrichtungen und Schulen in den Stadtteilen: Ab sofort können Zuschüsse aus dem Integrationsfonds für südosteuropäische EU-Zuwanderer beantragt werden. Der Gemeinderat stellt nach langem Bitten und Betteln für schnelle Hilfen insgesamt 300 000 Euro zur Verfügung. Bereits im März könnten dann die ersten Finanzmittel in entsprechende Förderprojekte fließen. Das Land hat außerdem 100 000 Euro für die Städte Mannheim und Freiburg bewilligt.

Streetworker, Integrationslotsen, Förderstunden an den Schulen, Sprachkurse, Aufklärungs- und Netzwerkarbeit: An Ideen mangelt es in den Quartieren nicht, um den vielen Neueingereisten zu helfen. Im Jungbusch will man am 19. Februar Projektideen sichten und mögliche Kooperationen ausloten.

"Mit dem Integrationsfonds wollen wir kurzfristig und flexibel solche Projekte unterstützen, die unmittelbar zur Integration der Neuzuwanderer aus Bulgarien und Rumänien beitragen", so Oberbürgermeister Kurz in einer Pressemitteilung der Stadt. "Hierbei sollen Maßnahmen in den Bereichen Bildung, Spracherwerb, Gesundheit sowie zur Sicherung des sozialen Friedens in den Quartieren im Mittelpunkt stehen, aber wir wollen auch auf situative Notlagen reagieren, insbesondere wenn Kinder und Familien betroffen sind", so der OB weiter. Die Stadt hat eine eigene Internetseite eingerichtet, auf der ein Formular zur Beantragung von Geldern abgerufen werden kann: unter www.mannheim. de/integrationsfonds soll später auch über die geförderten Projekte und ihren Fortgang berichtet werden, "um die Transparenz bei der Mittelvergabe sicherzustellen", heißt es.

Laut Pressemitteilung hat die Verwaltung über die Situation vor Ort und den Integrationsfonds die Arbeitsgruppe Südosteuropa - Integration und Hilfen informiert. In der AG, die laut Stadt nun regelmäßig tagen soll, sind Mitarbeiter der Verwaltung, Schulleiter, Quartiermanager, nicht aber Wohlfahrtsverbände und Freie Träger vertreten. Sie hat die Aufgabe, Maßnahmen und Angebote zur Integration der Neuzuwanderer auszuwählen und zu koordinieren. "Erfreulich ist, dass wir konkret bereits drei Modellprojekte verabredet haben: In der Neckarschule, der Jungbuschschule und der städtischen Tageseinrichtung für Kinder in der Innenstadt werden in Kooperation mit der Abendakademie besondere Integrationskurse für die Eltern der dort betreuten Kinder angeboten", so Hermann Genz, einer der beiden Leiter der Arbeitsgruppe.

"Uns war es besonders wichtig, rasch mit den ersten Projekten zu starten. Deshalb endet die erste Antragsrunde bereits am Freitag, 22. Februar. Am darauffolgenden Montag wird bereits über die zu fördernden Projekte entschieden", so David Linse, Leiter des Fachbereichs Internationales, Integration und Protokoll und ebenfalls Leiter der Arbeitsgruppe. Darüber hinaus hat der städtische Fachbereich gemeinsam mit dem Gemeinschaftszentrum 30 000 Euro für Gemeinwesenarbeit im Jungbusch beim Land (Integrationsministerium) beantragt. Finanzmittel in Höhe von 100 000 Euro wurden in Stuttgart, unter anderem für das Mannheimer Projekt und Integrationsangebote in Freiburg schon zugesagt. Beim Integrationsfonds soll es laut Stadt auch nach dem 22. Februar noch möglich sein, Anträge zur Förderung von Projekten zu stellen.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 15.02.2013

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