Eine Ruine abgebrannt mitten in unserer Stadt auf einem von Menschen belebten und auch gern besuchten Platz. Das gibt es auch noch in der Breiten Straße, wo sich einfach nichts rühren will. Das Quartiermanagement der Neckarstadt bemüht sich seit Jahren intensiv darum, diesem Stadtteil neue Akzente, neues Flair, neues Leben zu verleihen. Doch was kümmert diese Ruine schon groß die Stadtverwaltung - muss doch alles wie gewohnt von oben herab ordentlich verwaltet werden. Von einer Stelle zur anderen mit dem gewohnten behördlichen Bearbeitungsaufwand. In diesem Fall wird oder muss der Bürger einsehen, was man sich da von oben so noch alles einfallen lässt. Bei den nächsten OB- oder Kommunalwahlen könnte man sich ja da ein bisschen mehr anstrengen. Jedes Privatunternehmen würde bei solchen Bearbeitungsweisen einen Niedergang erleiden. In Mannheim ist vom OB groß eine Verwaltungsreform angesagt worden. Doch das gilt nicht nur im administrativen Bereich, sondern auch im Umgang mit den Bürgern, was ihre Bedürfnisse beinhalten. Davon ist man im Rathaus in der obersten Etage immer noch weit entfernt. Gewünscht wird heute von allen Parteien der mündige Bürger. Doch das hat ein Umdenken in der Stadtverwaltung zur Folge, in dem man gemeinsam nach Lösungen sucht, die den Menschen zugutekommen, die Menschen nicht Jahre lang darauf warten müssen, dass sich hier was von oben tut. Hierarchien schaffen immer Untertanengeist. An anderer Stelle wird immer noch Geld ausgegeben, was sich auf lange Sicht als unwirtschaftlich erweist - jährliche Zuwendungen für einen City-Airport, wo schon lange keine größere Flieger mehr auftauchen.
Leser-Kommentare
Aufgrund von nicht freigegebenen Kommentaren kann die Anzahl dargestellter Kommentare abweichen