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Lindenhof: CDU-Bezirksbeirätin Dr. Ingeborg Dörr informiert Anwohner / Parkplatz Situation am Krankenhaus sollte sich entspannen

Gute Aussichten für baldige Tiefgarage unter dem Pfalzplatz

Archiv-Artikel vom Freitag, den 20.03.2015

Von unserem Redaktionsmitglied Jan Cerny

Rund 160 Parkplätze sollen im Pfalzplatzbunker entstehen, berichtet Dr. Inbeborg Dörr (oberes Bild) nach einer früheren Besichtigung durch die Bezirksbeiräte.

©  zg/jan

In diesen Tagen flattern den Bewohnern rund um den Pfalzplatz Informationsblätter ins Haus. Darin heißt es "Endlich ist es soweit. Der Pfalzplatzbunker wird zur Tiefgarage umgebaut!" Weiter freut sich die CDU-Lindenhof: "Was lange währt, wird endlich gut." Tatsächlich schätzt Bezirksbeirätin Dr. Ingeborg Dörr, dass es noch gut zwei Jahre dauern wird, bis der Bunker zum Abstellen von Fahrzeugen hergerichtet ist.

Vor gut zwei Jahren besichtigten die CDU-Bezirksbeiräte den seit Jahren leer stehenden Bunker. Mit dabei ein Investor, der sich bereit erklärt hatte, den einstigen Schutzraum mit acht lang gezogenen Räumen mit den Ausmaßen von 68,5 mal knapp zehn Meter sowie zwei Rampen umzubauen. "Platz genug für etwa 160 neue Parkplätze", rechnet Dr. Dörr vor.

Klagen über Parkplatzmangel

Bunker unterhalb des Pfalzplatzes

Der Tiefbunker unterhalb des Pfalzplatzes wurde 1941 angelegt, schon damals war geplant, ihn nach dem Krieg als Tiefgarage zu gestalten.

Der Bunker verfügt über acht langgezogene rund 160 mal knapp zehn Meter große Räume und zwei Zugangsrampen.

Demnächst wird er ausgeschrieben zur Gestaltung einer Tiefgarage mit rund 160 Stellplätzen für Fahrzeuge.

Davon sollen vor allem die Mitarbeiter und Besucher des Diakoniekrankenhauses profitieren, die über Mangel im Umfeld des Hospitals klagen.

"Und die sind nötig", betont die Bezirksbeirätin. Sie verweist auf die angespannte Parksituation gerade in der Nachbarschaft des Diakonissenkrankenhauses und der angrenzenden Straßen. Nicht nur die Mitarbeiter des großen Hospitals mit 470 Betten in 14 Fachabteilungen plus einer angegliederten Klinik für geriatrische Rehabilitation, sondern vor allem dessen Besucher klagen über den Mangel an Plätzen für ihre Fahrzeuge.

"Die Situation sollte sich mit dem Umbau des Bunkers entspannen", erwartet Dr. Dörr. Aus Gesprächen mit der Stadtverwaltung habe sie erfahren, dass der Umbau des Bunkers zunächst ausgeschrieben werden wird. Das solle demnächst geschehen. Nach wie vor sei der Investor interessiert, der die Örtlichkeit bereits in Augenschein genommen hat. Wer letztlich zum Zuge kommt, entscheide sich nach der Ausschreibung.

Sicher sei aber, dass sich der Bunker sehr gut als Tiefgarage eignet. Er verfügt über die acht langen Bahnen, in denen die Parkplätze schräg zu den Mauern angeordnet würden. Die Zufahrt erfolgt über die zwei breiten Eingänge an der Donnersbergstraße. "Der Umbau des Bunkers in eine Tiefgarage ist durchaus realistisch", hatte bei der Begehung vor zwei Jahren Feuerwehrmann Rudolf Beha erklärt, bei der Berufsfeuerwehr im Rahmen des Katastrophenschutzes zuständig für Schutzräume und damit auch für die Bunker in Mannheim. Dabei zeigte er auf die Rampe in den Schutzraum und erklärte, dass bereits beim Bau der unterirdischen Anlage im Jahr 1941 daran gedacht worden sei, ihn nach dem Krieg als Garage zu nutzen.

Dauerparkplätze möglich

Ein weiterer Zugang befindet sich an der Speyerer Straße gegenüber dem Diakonissenkrankenhaus. "Das wäre dann der Zugang für die Autobesitzer. "In dieser Gegend könnten auch die Aufsicht und die Kassen untergebracht werden", meint Dr. Dörr. Sie kann sich vorstellen, dass Bewohner am Pfalzplatz oder Bedienstete des Diakonissenkrankenhauses auch Dauerparkplätze anmieten könnten. Freilich, mindestens zwei Jahre sollte es noch dauern, bis es soweit ist.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 20.03.2015

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