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Lindenhof: Bauarbeiten im Kindergarten St. Josef belasten seit November 2015 Kinder und Erzieher / Eltern bitten Gemeinde im Jugendgottesdienst um Unterstützung

„Wir brauchen Ihre Ideen und Gebete“

Von unserem Redaktionsmitglied Christine Maisch-Straub

Es tut sich was in der Bellenstraße: Der alte Öltank im Kindergarten St. Josef muss von einem Bagger freigelegt, geleert und wieder verfüllt werden. Sonst kann der geplante Treppenturm, der als neuer Fluchtweg dienen soll, nicht gebaut werden. 

©  Tröster

"Unsere Geduld ist einfach aufgebraucht", sagt eine Kindergarten-Mutter. Was die junge Frau, die ungenannt bleiben möchte, so entnervt: Seit November 2015 müssen sich im Kindergarten St. Josef 44 Mädchen und Jungs auf einer statt auf zwei Ebenen verteilen. Ein Teil des Gebäudes entspricht nicht mehr den neuesten Brandschutzvorschriften und ist sanierungsbedürftig. "Von einem auf den anderen Tag mussten alle Kinder und Erzieher ins Erdgeschoss ziehen", berichtet die Lindenhöferin in einem Brief an diese Zeitung. Sie schreibt von "unerträglichem Lärm" für die Kleinen und ihre Betreuer sowie von zu wenigen Toiletten "bei so vielen Menschen". In einem Aufruf wandten sich die Eltern am Sonntag am Ende des Jugendgottesdienstes in St. Josef an die Öffentlichkeit. Sie baten die Gemeindemitglieder um "kreative Ideen und Gebete".

Neues Domizil im Gemeindehaus

Die sind jetzt offenbar - zumindest teilweise - erhört worden. Am Dienstag wurde schon mal der Öltank freigelegt, der für weitere Arbeiten vorbereitet werden muss. Und wenn die Baufreigabe von der Stadt vorliege, so war von der Kirchengemeinde zu hören, dann könnten die Räume bis Ende März bezugsfertig sein. "Zudem gibt es jetzt als Infoplattform für die Eltern ein Baustellenbarometer in Form einer Pinnwand in der Kita, auf der die Baumaßnahmen regelmäßig dokumentiert werden", so Pfarrer Martin J. Wetzel von der Katholischen Seelsorgeeinheit Mannheim-Südwest. Warum sich die Bauarbeiten so lange hingezogen haben? "Es hat sich viel getan, wenn auch an vielen Stellen für die Eltern unsichtbar", so Pfarrer Wetzel. Zunächst erfolgte der Einbau von Brandschutztüren und einer Brandmeldeanlage. Dann folgte die Ermittlung der genauen Lage des Öltanks, der entleert und verfüllt werden muss, um einen Treppenturm, der als zweiter Fluchtweg genutzt werden kann, sicher zu fundamentieren. Zuvor musste das Gebäude auf Fernwärme umgestellt werden. Ende Sommer 2016 war dieses Teilprojekt abgeschlossen, da solche Arbeiten nur zwischen den Heizperioden möglich sind.

Kindergarten St. Josef

Mitarbeiter: Vier Fachkräfte, Kinder: 44, Adresse: Bellenstraße 59, 68163 Mannheim, Tel. 0621/81 83 39, Preise: 110 Euro und 55 Euro für die Verpflegung.

Eröffnungsjahr: Das Gebäude des Kindergartens ist über 100 Jahre alt.

Träger: Kirchengemeinde St. Josef. Öffnungszeiten: 8 bis 14.30 Uhr oder 8.30 bis 15 Uhr. Letztmalig saniert: 1988. Schließtage pro Jahr: 26

Ein weiterer wichtiger Punkt sei die Freigabe der Statik des Turms gewesen. Zudem musste das Brandschutzkonzept nachgebessert werden. Die Freigabe von der Feuerwehr stehe noch aus. Liegt diese vor, kann die Genehmigung von der Stadt erteilt werden: "Dort weiß man um die Dringlichkeit und hat uns deshalb eine schnelle Entscheidung über die Erteilung einer Baufreigabe bereits zugesichert." Doch wegen all dieser einzelnen unumgänglichen Schritte, habe sich die Fertigstellung des Projektes hingezogen und verzögert. Und wie geht's jetzt weiter? "Ist das Fundament vorbereitet, werden die Heizungen versetzt und, wenn der Turm steht, Wände zur Anbindung des Gebäudes an den Treppenturm durchbrochen", so Pfarrer Wetzel.

Damit die Mädchen und Jungs möglichst bald wieder in ihre alten, beziehungsweise, neuen Räume ziehen dürfen.

© Mannheimer Morgen, Freitag, 17.03.2017

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