Karl-Heinz Harm vor seinem Autohaus in der Schwetzingerstraße 64.
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Zum Jahresende schließt das traditionsreiche und inhabergeführte Autohaus Karlheinz Harm - zuletzt Auto netto in der Schwetzingerstraße 64. Damit geht eine knapp 60-jährige Firmengeschichte zu Ende.
1956 bereits gab es an dieser Stelle ein Autohaus, seit 1960 die Firma Weickinger. Bei dieser unterschrieb Karl-Heinz Harm 1967 einen Lehrvertrag. 1970 übernahmen sein Vater, Eugen Harm, und Walter Störmer die Firma. Damals hieß das Autohaus Harm & Störmer. 1970 bis 1980 arbeitete Karl-Heinz Harm nur noch halbtags in der Firma, da er Profi-Fußballer war beim SV Waldhof. Dort hat er in der 2. Liga auf ziemlich allen Positionen gespielt. 1990 übernahm Karl-Heinz Harm den Geschäftsanteil seines Vaters und 1997 dann auch den Anteil von Walter Störmer. Seitdem hieß die Firma Autohaus Karl-Heinz Harm. Als Vertragshändler von Renault, mit Verkauf und Kundendienst, hat er sich über die Jahre einen großen Kundenstamm erworben - rund 2000 aus Mannheim und dem ganzen Rhein-Neckar-Kreis.
Seit letztem Jahr war Karl-Heinz Harm kein Renault-Vertragshändler mehr, wegen Auflagen des Unternehmens, die er nicht mitmachen wollte. Seitdem hieß die Firma Auto netto und war nur noch Renault-Werkstatt.
Aus Altergründen, und weil Karl-Heinz Harm keinen geeigneten Nachfolger gefunden hat, schließt er jetzt die Firma. Zwei seiner zuletzt vier Mitarbeiter gehen mit ihm in Rente. Karl-Heinz Harm hat das Haus an einen Investor verkauft. Demnächst wird dort ein Wohnhaus entstehen. ost
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